Sortierung der Spiele nach Altersklassen wird hochgelobt S(pi)eligenstadt begeistert wieder Vier- bis 99-Jährige

Ob man nun schadenfroh war oder einfach nur Spaß am Spielen hatte, traurig verließ bestimmt niemand das evangelische Gemeindehaus. Foto: zcy

Seligenstadt (zcy) – Den Affen bloß nicht umfallen lassen, den Geist möglichst schnell durch den Raum bewegen, oder ganz simpel „UNO!“ rufen. Klingt abstrakt, eigentlich aber konnte man all’ diese Situationen dieser Tage im evangelischen Gemeindehaus beobachten.

Denn schon zum neunten Mal fand S(pi)eligenstadt statt und sowohl neue, als auch alte Besucher verbrachten Stunden damit, sich durch neue Spiele oder Spieleklassiker zu wühlen und diese mit ihren Liebsten, vielleicht aber auch mit ganz neuen Menschen auszuprobieren und dabei Snacks vom Weltladen zu genießen. Dabei ist das Prinzip der Veranstaltung ganz einfach: Jeder von 4 bis 99 Jahren kann kommen, sich ein Spiel ausleihen, sich damit niederlassen und es ausprobieren.

Bei einer so großen Auswahl an rund 700 Spielen könnte man ja nun denken, es sei unmöglich, das richtige Spiel zu finden. Das ist es aber nicht. Wen auch immer man fragt, die Sortierung der Spiele nach Altersklassen wird hochgelobt und gilt für die meisten Besucher als einer der schönsten Faktoren von S(pi)eligenstadt.

Hat man dann also ein passendes Spiel gefunden, gibt es aber noch immer ein Problem von Brett-, Karten- oder Würfelspielen, das wir alle kennen. Man gibt meistens einiges an Geld dafür aus und dann versteht man doch nicht, wie es funktioniert, oder ist schon beim Anblick der meist seitenlangen Anleitung abgeschreckt.

Genau diesem Problem haben sich die ehrenamtlichen Mithelfer und Organisatoren des Bundes der deutschen katholischen Jugend angenommen. So laufen einige blau gekleidete Helfer durch das Haus und erklären das Spiel bei Bedarf, sodass der Spaß am Spiel nicht schon vergeht, bevor dieses überhaupt gestartet ist. Diese Hilfe, der Eintritt und auch das Ausleihen der Spiele sind zwar kostenlos, für einige Kinder, die aufgeregt ihre Eltern anrufen, um länger weg bleiben zu können, Familien, die mal wieder unbeschwert spielen können oder auch Rentner, die alte Kontakte wieder aufleben lassen, aber dennoch unbezahlbar.

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