Erst mal „fliegen die Glocken nach Rom“ / Glockenfreunde Seligenstadt

St. Josef-Glocke läutet ab Ostern

Auf dem Klostergelände wurde am 1. September 2006 im Beisein vieler Zuschauer die Glocken St. Wendelinus und St. Josef gegossen. Foto: Glockenfreunde/p

Seligenstadt (beko) – Es sind jene Tage, die nicht nur Messdienern ewig in Erinnerung bleiben, die Tage zwischen Palmsonntag und Ostern. Und dabei jener Gründonnerstag, der morgen in den Kirchen wieder gefeiert wird, der den Auftakt für die „Heiligen drei Tage“ bildet.

Für die Seligenstädter der „m+p“-Pfarrei von Marcellinus und Petrus werden es auch wieder besondere Tage sein. Zumal die St. Josef-Glocke eine Rolle spielt. Hans-Joachim Lutz von den Glockenfreunden Seligenstadt hat alles im Detail beschrieben und damit Hintergründe für die „Ostergeschichte“ der Karsamstag-Ausgabe der Offenbach-Post geliefert.

An Gründonnerstag, so sagt es die Legende, „fliegen die Glocken nach Rom“. Warum auch immer. Jedenfalls ist mit dem Gloria an diesem „Grein-Donnerstag“ Stille in den Gotteshäusern. Sogenannte Ratschen kommen zum Einsatz, sehr zur Freude vieler Ministranten. Dann der Karfreitag und als Höhepunkt die Osternacht an Karsamstag (nicht Ostersamstag wie es immer wieder publiziert wird). Dann ertönt zu Feier der Auferstehung Jesu wieder das Gloria.

Aber was bitte hat das mit der St. Josef-Glocke zu tun? Diese Glocke, im Glockenstuhl des St. Josefhauses untergebracht, wird ab Ostern nach dem Beschluss des Pfarrgemeinderates regelmäßig zweimal läuten, nämlich um zwölf und um 18 Uhr, erstmals also am Ostersonntag um 12 Uhr. Alles Weitere, vom Glockenguss und von vielen geschichtlichen Schritten bis hin zu dieser Premiere an Ostern 2017, findet man am Samstag in der Offenbach-Post.

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