Jahresversammlung der Feuerwehren Hainburgs mit Beförderungen und Ehrungen Stefan Korb vertritt jetzt Brandinspektor Merget

Beförderungsurkunden gab’s bei der Feuerwehr: (von links) Werner Merget, Alexander Böhn, Ron Schwab, Kai Kirchner, Niklas Werner, Sabrina Grasser, Dario Weih, Jens Keck und Oliver Möser. Foto: Verein/p

Hainburg (red) – Stefan Korb ist neuer stellvertretender Gemeindebrandinspektor in Hainburg und damit Nachfolger von Jens Keck. Ehrungen, Beförderungen standen bei der gemeinsamen Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hainburg in Klein-Krotzenburg außerdem auf der Tagesordnung.

Zur gemeinsamen Jahresversammlung beider Ortsteilfeuerwehren begrüßte Gemeindebrandinspektor Werner Merget unter anderem die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung. In seinem Jahresbericht zog Merget die Bilanz eines recht bewegten Jahres 2016 mit 189 Einsätzen (20 Brände, 16 Brandmeldeanlagen, 143 Hilfeleistungen, sechs Fehlalarmen, vier Brandsicherheitsdienste).

Für deren Abarbeitung fielen etwa 1 700 Stunden an. Zusammen mit rund 4 500 Stunden für Aus- und Weiterbildung und 235 Stunden für Brandschutzerziehung stehen insgesamt 6 500 ehrenamtliche Stunden für die Gefahrenabwehr zu Buche.

Der Gemeindebrandinspektor bedankte sich für die Unterstützung durch die Helfer des DRK und der DLRG und für die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Gemeindewerken. Die gegenseitige Unterstützung der Feuerwehren Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg habe auch 2016 sehr gut funktioniert: bei Einsätzen, bei Aus- und Fortbildungen und bei der Pflege und Wartung von Fahrzeugen und Material für den Einsatz.

Bürgermeister Alexander Böhn betonte in seinem Grußwort, dass die Freiwillige Feuerwehr eine zentrale Rolle im Sicherheitskonzept der Gemeinde habe, ihre Mitglieder sich aber darüber hinaus auch für das soziale und kulturelle Miteinander der Gemeinschaft engagierten. „Unsere Demokratie lebt aus dem Ehrenamt heraus, das im Wesentlichen Freiwilligkeit ist. Das bedeutet die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, die über die tägliche Pflicht hinausgeht.“ Der Feuerwehrdienst stellt jeden vor große Herausforderungen: Zuverlässigkeit und Disziplin, eine Portion Mut und viel freie Zeit sind nötig. Die Herausforderungen für die Feuerwehren sind komplexer und umfangreicher geworden. Aus reinen „Brandbekämpfern“ ist quasi eine universelle Eingreiftruppe geworden, die kompetent und schnell unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigen muss. Auch im Namen des Gemeindevorstands bedankte sich Bürgermeister Böhn bei der Feuerwehr für deren Engagement und die Bereitschaft, jederzeit Hilfe zu leisten.

In diesem Jahr wurden sieben Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aufgrund bestandener Lehrgänge und geleisteter Dienstjahre befördert. Zum Feuerwehrmann wurden Kai Kirchner, Ron Schwab, Dario Weih und Niklas Werner befördert, zum Oberfeuerwehrmann Udo Friedl und Dominik Seipel, zur Löschmeisterin Sabrina Grasser.

Seit einigen Jahren bedankt sich das Land Hessen bei langjährig aktiven Einsatzkräften für die geleisteten Dienstjahre. In diesem Jahr wurden Sabrina Grasser, Jens Grein und Thomas Merget für zehn Jahre, Alexander Groth, Petra Merget, Martin Modrack, Gisela Schwab und Maria Wenzel für 30 Jahre, Jürgen Grein und Reinhard Werner für 40 Jahre ehrenamtlichen Dienst mit Prämie und Urkunde ausgezeichnet.

Ein Tagesordnungspunkt war die Nachwahl eines stellvertretenden Gemeindebrandinspektors. Jens Keck hatte dieses Amt nach fünf Jahren niedergelegt und wurde mit einer Urkunde aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen. Die Versammlung wählte Stefan Korb zum neuen stellvertretenden Gemeindebrandinspektor. Er wurde von Bürgermeister Böhn vereidigt und per Urkunde in das Ehrenbeamtenverhältnis übernommen.

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