Ben van Oosten brilliert in Klosterkonzert-Reihe in der Einhardbasilika Ein weiterer Virtuose an der Wilbrandorgel

Zählt nun auch zur Vielzahl berühmter Gäste am Spieltisch der Wilbrandorgel: Ben van Oosten. Foto: p

Seligenstadt (red) – Die Wilbrandorgel der Einhardbasilika ist mit ihren 50 Registern eines der großen Instrumente in Rhein-Main. In den nunmehr annähernd vier Jahrzehnten seit ihrem Bau – mit einer grundlegenden Überarbeitung zur Halbzeit dank bürgerschaftlichen Engagements – hat sie einen Großteil der europäischen Organistenelite auf dem als Bock, genauer „Orgelbock“ bezeichneten lehnenlosen Arbeitsstuhl gesehen.

Zum Abschluss des vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten und von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen unterstützten Kultursommers Südhessen war ein Großmeister und Kenner des französischen Repertoires des 19. und 20. Jahrhunderts bei den Klosterkonzerten zu Gast, der Titularorganist an der Groote Kerk Den Haag, Ben van Oosten. Eine innige und höchst virtuose Interpretation der Werke von César Franck, Camille Saint-Saëns und Marcel Dupré präsentierte er einem in respektabler Zahl erschienenen Publikum. Dem Besuch kam zustatten, dass van Oosten in Deutschland offenkundig eine reisefreudige Fan-Gemeinde hat.

Aber auch den deutschen Komponisten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy hatte er sich mit Genauigkeit und schwungvoller Artikulation angenähert. Schon am Vortag des Konzertes zu gründlicher Erprobung des Instrumentes angereist, bestach die originelle Registrierung. Ein sachkundiger Besucher fühlte sich dadurch für Augenblicke in die besondere Stimmung einer französischen Kathedrale versetzt.

Mit Ben van Oosten wurde die Reihe berühmter Gäste am Spieltisch der Wilbrandorgel weiter vervollständigt.

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