Heute Teil 38 Worte, die verbinden

Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

Arthur Schopenhauer

(Heute Teil 38)

 

Die Sonne scheint hell, doch für mich ist sie heut’ viel zu grell. Meine Matratze zu unbequem, mein Zimmer zu eintönig und meine Gegend geht mir gehörig auf den Nerv. Die neuen Schuhe schon wieder dreckig, mein Kleid ist mir zu bunt und ich fühl’ mich in ihm viel zu rund.

Zwei Zeitzonen entfernt träumt ein andres Kind von einem goldgelben Sommer, einem sauberen Bett und einem eigenen Zimmer, das es beschützt, für immer. Einem eigenen paar Schuhe und einem bunten Kleid, indem es funkelt und strahlt.

Natalia Dizer

>> Mit der Rubrik „Worte, die verbinden“ spricht die Redaktion wöchentlich Leser an und zeigt auf, dass wir trotz aller Unterschiede doch alle gleich sind. Bitte auch Instagram-Account „wortedieverbinden“ beachten.

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