Heimatmuseum ist nach Corona-Pause wieder geöffnet Auf die Besucher warten einige neue Exponate und Projekte

Auch einige neue Exponate sind im Museum für Heimatkunde und Geschichte zu besichtigen. Leiterin Maria Polatowski-Ruprycht ist besonders stolz auf die Keramikgefäße, die bislang in Dreieich ausgestellt waren. Foto: Jochum

Dietzenbach (red) – Auch das Dietzenbacher Museum für Heimatkunde und Geschichte, das in der Darmstädter Straße 7+11 sein Domizil hat, war wegen der Corona-Pandemie mehr als ein halbes Jahr geschlossen. Am vergangenen Sonntag hat das Museum nun seine Pforten wieder für Besucher geöffnet.

Untätig war das Museums-Team während der Schließung allerdings nicht.

Im September 2019 stellte der Dietzenbacher Heimat- und Geschichtsverein als Träger des Museums für Heimatkunde und Geschichte zusammen mit der Museumsleiterin Maria Polatowski-Ruprycht den Zuwendungsantrag auf Projektfördermittel an den Hessischen Museumsverband. „Im Mai 2020 wurden die Fördermittel bewillig“, berichtet die Museumsleiterin. „Somit konnte es mit der Umsetzung der Projekte – inhaltliche und gestalterische Ergänzungen und Einsetzung von neuen Multimediastationen in der Dauerausstellung – beginnen.

Da seit März fast alle Kultureinrichtungen wegen der Corona-Krise, auch unser Museum, schließen mussten, hat der Verein die Zeit genutzt und mit mit den Vorbereitungen der geplanten Projekte als auch mit der Umsetzung der vorgegebenen Corona Bau- und Hygienemaßnahmen begonnen“.

Seit Juni würden schrittweise die neuen Projekte mit Unterstützung des Projektleiters Thomas Scheuermann vom Grafiker und Verein ausgeführt. Voraussichtlich würden dieser Arbeiten bis Ende November dieses Jahres dauern, wobei das umfangreichste Projekt die Neugestaltung der Schmiede sei

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Einige Veränderungen und Ergänzungen in der Dauerausstellung sind nach Angaben von Maria Polatowski- Ruprycht schon abgeschlossen und können ab sofort besichtigt werden. „Die aufgefrischten Ausstellungsbereiche unter anderem mit moderner Beleuchtung und der Neupräsentation von einigen Vitrinen laden zu einer abwechslungsreichen Zeitreise durch die Ortsgeschichte Dietzenbachs ein“, sagt die Museumsleiterin. „Wegen der weiterhin angespannten Lage und der geltenden Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben einige Museumsbereiche geschlossen. Verzichten müssen die Besucher dennoch auf nichts! Als Alternative zur Ergänzung des Museumsrundgangs steht ihnen ein virtueller Museumsbesuch zur Verfügung. Auch dies war eines von vielen Projekten, das rechtzeitig zur Wiedereröffnung des Museums abgeschlossen wurde“. Ebenfalls sei ein weiterer Kurzfilm „Vorstellung des Museums“ entstanden und könne auf der Homepage des Heimat- und Geschichtsvereins angeschaut werden.

Das Museum ist sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie montags bis freitags nur nach vorheriger Anmeldung unter Z  06074 41742 oder 21154516 geöffnet.

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