Celtic-Folk-Band „An Cat Dubh“ spielt im Open-Air-Kino Eigenkompositionen und Klänge von der Grünen Insel

Zum ersten Mal seit dem Lockdown stand „An Cat Dubh“ auf der Bühne. Den Besuchern gefiel’s. Foto: Wittekopg

Dietzenbach (bw) – Das kulturelle Leben in Dietzenbach nimmt wieder langsam Fahrt auf. Mit der Celtic-Folk-Band „An Cat Dubh“ gastierte nun eine weitere Musikgruppe bei der Reihe „Kultur im Liegestuhl“ im Open-Air-Kino. Seit 1992 spielt die aus bis zu fünf Musikern bestehende Gruppe eine Mischung aus eigenen Kompositionen, den Shantys der irischen Seefahrer und klassischer irischer Traditionsmusik. Der Name der Band stammt aus dem Gälischen und bedeutet frei übersetzt „die schwarze Katze“. Auf dem Gelände des Waldschwimmbads trat die kleinere Formation „An Cat Dubh Light“ auf, die aus drei Musikern besteht: Anand Kumar (Gitarre, Mandoline, Gesang), Olaf Würtele (Gitarre, Gesang) und Daniel Zimbrich (Gesang, Bodhrán).

Abseits der strengen Corona-Vorgaben hatten die Zuschauer ihren Spaß, denn „An Cat Dubh Light“ brachte nicht nur eine sehenswerte Show auf die Bühne, sondern sorgte mit Anekdoten immer wieder für Lacher. Für die Gruppe selbst war es der erste öffentliche Auftritt seit Beginn des Lockdowns. „Es ist toll, wieder vor Publikum zu spielen“, sagte Sänger Daniel Zimbrich. Doch auch er musste die Zuschauer daran erinnern, dass sie ihre Aktivitäten einschränken müssen. „Mitsingen ist leider nicht erlaubt“, ermahnte er.

Dass die Gruppe erst vor zwei Tagen mit dem Üben beginnen konnte, stellte für die Musiker kein Problem dar. „Wir spielen jetzt schon fast 30 Jahre zusammen und kennen uns sehr, sehr gut“, sagte Zimbrich. Der Abend bereitete dann auch der Band sichtlich Freude.

Musikalisch war das Open-Air-Konzert von Liedern der CD „What The Folk“ und klassischen Songs wie „Whiskey In The Jar“ geprägt. Ein emotionaler Moment kam zustande, als sich die Bandmitglieder ihre Mund-Nasen-Schutze anlegten, sich unters Publikum mischten und das Volkslied „Molly Malone“ a cappella sangen.

Für einen Extra-Lacher sorgte dann noch eine Nilsgans-Famile, die auf ihrem Weg ins Schwimmbad mitten durch die Zuschauer watschelte – natürlich ohne Schnabel-Nasen-Schutz ...

„Es war ein fantastischer Auftritt und das Open-Air-Kino ist wirklich toll“, sagten die beiden Besucher Meike Truelsen und Jörg Wittof, die extra aus Karben angereist waren.

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