Großtauschtag für Briefmarken, Ansichtskarten und Münzen im Capitol Gute Chancen, die eigene Sammlung zu ergänzen

Beim Großtauschtag am kommenden Sonntag, 1. September, im Capitol l in Dietuzenbach treffen sich Sammler von Briefmarken sowie Ansichtskarten und Münzen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus um gesuchte Stücke zu finden und nicht benötigte oder mehrfach vorhandene Briefmarken, Ansichtskarten oder Münzen zum Tausch anzubieten. Foto: p

Dietzenbach (red) – „Schon bald nachdem die ersten Briefmarken in Verwendung kamen, begann kulturell Interessierte Briefmarken zu sammeln“, erläutert Heinz Friedberg, der Vorsitzende des Briefmarken- und Münzensammler-Vereins Dietzenbach. „Kein Wunder, waren Briefmarken schon damals wahre Miniatur-Kunstwerke, die - wie die als allererste am 1. Mai 1840 erschienene 1 Penny black - den Regenten des Landes zeigten oder in kunstvoller Darstellung das Wappen des Landes oder den Wert der jeweiligen Marke. Was nur Wenige wissen: Schon drei Jahre nach Großbritannien brachten Brasilien, die Schweizer Kantone Zürich und Genf, schließlich am 1. November 1849 das Königreich Bayern und 1850 weitere Altdeutsche Staaten sowie Österreich Briefmarken heraus. Grundgedanke war die bereits 1836 von Laurenz Koschier der österreichischen Regierung vorgeschlagene Idee, die Gebühr von Briefen nicht mehr vom Empfänger, sondern vom Absender einzuheben“.

Manche dieser frühen Ausgaben sind Friedberg zufolge heute Raritäten, viele aber durchaus erschwinglich und auch auf dem Großtauschtag des Briefmarken- und Münzensammler-Vereins zu entdecken, der am kommenden Sonntag, 1. September, im Capitol am Europaplatz stattfindet. „Sammler von Briefmarken sowie Ansichtskarten und Münzen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus treffen sich an diesem Tag, um gesuchte Stücke zu finden und nicht benötigte oder mehrfach vorhandene Briefmarken, Ansichtskarten oder Münzen zum Tausch anzubieten“, so Friedberg. „Bei deutschen Philatelisten stehen verständlicherweise die Ausgaben Deutschlands - von den Altdeutschen Staaten bis heute einschließlich der Marken von West Berlin und der ehemaligen DDR - obenan. Auch die Marken unserer Nachbarstaaten sowie einiger überseeischer und asiatischer Staaten haben ihre Liebhaber. Manche Sammler spezialisieren sich auf Rollenmarken, Automatenmarken, Markenheftchen, bestimmte Motive oder die gar nicht so seltenen Druckfehler“.

Das Sammeln von Ansichtskarten sei in den letzten Jahren immer populärer geworden. Vor allem alte Stadtansichten seien begehrt. Seien sie nach der Zerstörung mancher Archive in den beiden Weltkriegen oft die einzig verbliebenen Bilddokumente vieler Orte aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch Künstlerkarten aus der Jugendstilzeit, Propagandakarten, Hessentagskarten und Karten zu anderen speziellen Anlässen erfreuten sich eines breiten Interesses.

Was immer der einzelne Sammler brauche, beim Großtausch in Dietzenbach habe er gute Chancen, das eine oder andere gesuchte Stück zu bekommen. Alle gängigen Kataloge, UV-Lampe und andere Hilfsmittel seien vorhanden. In Zweifelsfällen fänden sich unter den Vereinsmitgliedern Experten, die jederzeit mit Auskünften und Informationen helfen würden. Für junge Sammler gebe es eine Wunderkiste, aus der Briefmarken zum Start oder zum weiteren Ausbau einer bereits begonnenen Sammlung gratis herausgesucht werden dürften.

Der Großtausch im Capitol Dietzenbach am 1. September beginnt um 8:30 Uhr (Saalöffnung ist um acht Uhr) und endet gegen 14 Uhr. Alle Sammler seien herzlich willkommen, auch wenn sie keinem Verein angehörten.

Besucher von auswärts parken kostenlos am Rathaus-Parkplatz in der Offenbacher Straße oder erreichen das Capitol am Euroapaplatz zu Fuß in etwa drei Minuten von der S-Bahn-Station Dietzenbach-Mitte.

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