Kommunikation in Krisenzeiten Infos auf Plakaten, online und am Telefon

Mit diesem Banner will die Stadt auf den Mindestabstand aufmerksam machen. Foto: Stadt Dietzenbach/p

Dietzenbach (red) - In Zeiten der Krise sind gesicherte, schnelle Informationen und Botschaften an die Bevölkerung wichtig. Diese müssen jedoch auch ankommen, was nicht immer so einfach ist. Daher nutzt die Stadtverwaltung verschiedene Formate, Sprachen und Kanäle, um zu kommunizieren.

Dabei ist die Homepage www.dietzenbach.de/corona die Basis für aktuelle und amtliche Nachrichten. Diese Sonderseite wurde vor etwa zwei Wochen extra eingerichtet und seit dem tausendfach angeklickt. Online sind die Menschen auch über www.facebook.de/stadtportal.dietzenbach, der offiziellen Facebook-Seite der Stadtverwaltung, auf dem neuesten Stand. Dort treten die Einwohner durch Kommentare und Direktnachrichten in den Dialog mit den Mitarbeitern des Rathauses und erhalten Auskünfte. Die Reichweite pro Beitrag gehe dabei laut Stadt in die Tausende.

Täglich in Kontakt mit Dietzenbachern

Frühzeitig wurden im Rathaus zwei Servicetelefonnummern eingerichtet. Das Angebot werde ebenfalls gut angenommen. Unter der Rufnummer 06074 373555 beantworten Mitarbeiter allgemeine Fragen zu Themen der Stadtverwaltung. Unter 06074 373777 ist das Kita-Servicetelefon erreichbar. Pressemitteilungen und Antworten auf zahlreiche Presseanfragen kanalisieren die Themen in die Tagespresse und die Medien. Zudem wird das umfangreiche Netzwerk genutzt, um mit den Menschen persönlich durch Telefonate und Nachrichten in Kontakt zu treten. Sozialarbeiter, Jugendbetreuer, Stadtpolizisten, Wirtschaftsförderer, Seniorenberater, Integrationslotsen, Kita-Personal und viele weitere Multiplikatoren sind täglich in Kontakt mit den Dietzenbachern, um über die aktuelle Lage zu informieren und individuell die Fragen zu beantworten.

„Dietzenbach hält Abstand und vor allem fest zusammen“

Dabei wird mehrsprachig gearbeitet. Neben deutschen Mitteilungen werden Appelle auch in die Sprachen Englisch, Türkisch und Polnisch übersetzt. Darüber hinaus werden weitere Sprachen schriftlich und mündlich abgedeckt, um der kulturellen- und sprachlichen Vielfalt Dietzenbachs
gerecht zu werden. Neu im Stadtgebiet zu sehen sind seit vergangener Woche großflächige Banner. Diese ergänzen die zahlreichen Aushänge in den verschiedensten Einrichtungen. Großflächig ist an vier Stellen in der Kreisstadt zu lesen: „Dietzenbach hält Abstand und vor allem fest zusammen“. Bürgermeister Jürgen Rogg sagt dazu: „Wir sind Tag und Nacht für unser Dietzenbach im Einsatz, um so gut wie möglich durch diese Krise, die alles in den Schatten stellt, was wir bisher in der Bundesrepublik Deutschland erlebt haben, zu kommen. Dabei kann ich vielerorts auf die Vernunft, die Solidarität und das Engagement unserer Bevölkerung und Mitarbeiter setzen. Dafür bin ich sehr dankbar.“

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