Für die Betriebsführung war zwei Jahrzehnte ein privater Betreiber zuständig Kläranlage läuft nun unter der Regie der Stadtwerke

Nachdem zwei Jahrzehnte lang ein privater Betreiber die Aufgabe der Betriebsführung innehatte, ist das gesamte Sachgebiet seit dem 1. Januar komplett in der Hand der Stadtwerke Dietzenbach (SWD) . Foto: p

Dietzenbach (red) – Der ständige Ausbau und die Anpassung der kommunalen Daseinsvorsorge ist nach dem eigenem Selbstverständnis eine zentrale Aufgabe der Stadtwerke Dietzenbach (SWD). „Die Bürgerinnen und Bürger sollen alle unsere Leistungen wie selbstverständlich nutzen können, dazu müssen wir immer auch den Blick frühzeitig in die Zukunft richten‘“, sagt SWD-Geschäftsführer

Thomas Vollmuth. Ein passendes Beispiel für solcherart gelungene Prozesse sei aktuell die Übernahme des Betriebes in der zu den Stadtwerken gehörenden Kläranlage. „Nachdem zwei Jahrzehnte lang ein privater Betreiber die Aufgabe der Betriebsführung innehatte, ist das gesamte Sachgebiet seit dem 1. Januar komplett in der Hand der Stadtwerke“, so Vollmuth. Für Kontinuität stünden dabei auch der Betriebsleiter Andreas Reitmeier und die drei weiteren Mitarbeiter des ehemaligen Dienstleisters, die nun zum Stadtwerke-Team gehörten.
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„Unsere Kläranlage läuft 24 Stunden lang an 365 Tagen im Jahr“, sagt Dr. Linda Hinken, Prokuristin bei den Stadtwerken und als Bereichsleiterin auch für die Kläranlage zuständig. Entsprechend wichtig sei es, den kontinuierlichen und störungsfreien Betrieb etwa von Pumpen, Gebläsen und Messtechnik zu gewährleisten. Vieles sei automatisiert, aber: „Manche Aggregate sind stör- und reparaturanfällig und müssen ständig im Auge behalten werden“.

Notwendig seien die Anlagen und Maschinen, damit das Dietzenbacher Abwasser angemessen behandelt werden könne. Überwacht würden auch fortwährend das Regenüberlaufbecken an der Kläranlage und das Hochwasserrückhaltebecken. „Darüber hinaus müssen wir darauf achten, festgelegte Überwachungswerte jederzeit einzuhalten und bei Regen eine vorgegebene Mindestmischwassermenge in der Kläranlage zu reinigen“, sagt Dr. Hinken.

Doch nicht nur die gesamte Ausrüstung samt den Gebäuden müsse gewartet und im Schadensfall repariert werden. „Wir führen täglich die notwendigen Analysen des Abwassers hier vor Ort durch und dokumentieren die Ergebnisse“, teilt Dr. Hinken mit. Zu den neuen Aufgaben gehöre ebenso, die notwendigen Betriebsmittel bereitzustellen und anfallenden Klärschlamm und sonstige Reststoffe zu verwerten und zu entsorgen. Ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst werde auch weiterhin den reibungslosen Verlauf garantieren.

„Die Übernahme der Betriebsführung ist das Ergebnis eines längeren Prozesses und wohl durchdacht“, sagt Thomas Vollmuth. „Und für die künftige Entwicklung der Kläranlage genau richtig“, fügt Dr. Hinken hinzu.

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