Neujahrsempfang des Vereins „Zusammenleben der Kulturen“ „Lasst uns dieses Jahr das sein, was wir am besten können: Vielfältig und bunt“

Es ist schon feste Tradition, dass der Empfang des Verins „Zusammenleben der Kulturen“ musikalisch Internationalen Chor unter Leitung von Barbara Wendtland sowie erstmals von Musiker Ulrich Jokiel am Klavier unternalt wurde. Foto: Kokoschka

Dietzenbach (zvk) – „Von Jahr zu Jahr wird es voller in diesem Saal – das zeigt, welche wichtige Rolle der Verein in Dietzenbach spielt“, stellte der stellvertretende Vorsitzende Nicola Küpelikilinc gleich zu Beginn fest. Denn zu einem späten Neujahrsempfang des Vereins „Zusammenleben der Kulturen“ (ZdK) waren Vereinsmitglieder, Kooperationspartner und Wegbegleiter zahlreich im Bildungshaus erschienen.

Durch den Abend führte Küpelikilinc. Melanie Bacher, Vorsitzende des Vereins, fiel krankheitsbedingt aus. Musikalisch untermalt wurde der Empfang traditionell vom Internationalen Chor unter Leitung von Barbara Wendtland sowie erstmals von Musiker Ulrich Jokiel am Klavier.

Gemeinsam ließen sie das vergangene Jahr Revue passieren und blickten auf die kommenden Monate. Die ständigen Projekte, wie der Internationale Frauentreff, das „Zusammen Kochen“, die Fahrradwerkstatt oder der Mitternachtssport laufen erfolgreich und werden fortgesetzt. Drei weitere Termine kommen in diesem Jahr hinzu.

„Auf der Flucht – Frauen und Migration“

Im April präsentiert der Verein gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe und dem Capitol die Fotoausstellung „Auf der Flucht – Frauen und Migration“ im Rathaus. Der bundesweite Martin-Lagois-Fotowettbewerb will die Berichterstattung im Bereich Sozialpolitik, Gesellschaft, Kultur und Religion fördern und wird vom Evangelischen Presseverband für Bayern vergeben.

Am Samstag, 4. Mai, organisiert der ZdK einen Vortrag zu den anstehenden Europawahlen.

Für August ist ein Ausflug in das Bioversum in Darmstadt-Kranichstein geplant.

Neben Organisatorischem wurden auf dem Neujahrsempfang auch ernste Themen angesprochen: So prangerte Gastredner Günter Burkart von Attac (Regionalgruppe Offenbach) die Missstände und Menschenrechtsverletzungen in der Textilherstellung an.

„Wegen fehlendem Brandschutz und versperrten Fluchtwege sind Menschen in einer Textilfabrik in Pakistan ums Leben gekommen. Und das nur, damit wir hierzulande günstige Kleidung kaufen können.“

„Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden“

Auch forderte Burkart politische Maßnahmen: „No peace without justice – kein Frieden ohne Gerechtigkeit“ sei eine zutreffende Beschreibung, betonte Burkart.

Frieden war ohnehin das Stichwort an diesem Abend: Sowohl Burkart als auch Gastrednerin Sybille Schäfer von den Naturfreunden Offenbach identifizierten sich mit den Werten des ZdK.

„Vor dem Engagement des Vereins und den vielen Projekten, die er bereits auf die Beine gestellt hat, kann ich nur den Hut ziehen“, sagte Günter Burkart.

Und Sybille Schäfer schlugvor: „Lasst uns dieses Jahr das sein, was wir am besten können: Vielfältig und bunt.“

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