Rewe-Kunden in Heusenstamm unterstützen Verein in der Kreisstadt Rund 400 Tüten mit Lebensmitteln für die Dietzenbacher Tafel

Christel Germer, die Vorsitzende der Tafel, (links), ist dankbar für die Unterstützung von Rewe-Marktleiter Sascha Kirstein und seiner Mitarbeiterin Sebina Kovacevic. Foto: m

Dietzenbach/Heusenstamm (m) – Papiertüten mit Grundnahrungsmitteln packte Verkäuferin Sebina Kovacevic mit ihrem Team im Rewe-Markt im Gewerbegebiet.

Kunden kauften die Beutel, ließen sie an der Kasse, ehrenamtliche Mitarbeitern der Tafel in Dietzenbach holten sie unlängst ab. Die Tafel-Vorsitzende Christel Germer bedankte sich bei Marktmanager Sascha Kirstein für das beispielhafte Engagement.

Fünf Euro kostete ein gefüllter Beutel, rund 400 Einheiten verkaufte der Laden an der Werner-von-Siemens-Straße in den vergangenen Wochen. Jede Tüte enthält Packungen mit Nudeln, Reis und Spaghetti, eine Dose Tomatenmark, ein Glas Nuss-Nougat-Creme und eine Rolle Doppelkekse. „Selbst in diesen schweren Zeiten sind unsere Kunden dem Aufruf gefolgt und haben Unterstützung geleistet“, lobte Marktmanager Sascha Kirstein.

60 bis 70 ehrenamtliche Helfer des Vereins versorgen in den Räumen der katholischen Kirchengemeinde St. Martin in Dietzenbach Menschen in Notlagen mit Waren des täglichen Bedarfs. Etwa 150 Einzelpersonen und Familien seien auf diese Hilfe angewiesen, informierte die Stadtverordneten-Vorsteherin der Kreisstadt. Die Kundschaft bestehe aus Großfamilien, Hartz-IV-Empfängern, Gefüchteten, Arbeits- und Wohnsitzlosen. Wer registriert ist, zahlt für jeden Einkauf vier Euro pauschal. In der Pandemie bitten die Mitstreiter um eine Anmeldung donnerstags zwischen 14 und 15.30 Uhr, um danach und unter Beachtung eines Hygienekonzepts fertige Tüten mit den benötigten Artikeln zu packen. Die können dann freitags ab elf Uhr an der Kirche abgeholt werden. Die Gruppe hat auch einen Bring-Service eingerichtet. „Das Angebot läuft seit 15 Jahren“, blickte die Vorsitzende zurück. Zweimal in der Woche holen die Mitglieder aussortierte Waren aus 15 Supermärkten und Bäckereien ab. Und der Bedarf wachse, gerade jetzt infolge der Einschränkungen und Schließungen wegen Corona.

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