Tag der offenen Tür in Montessori-Schule- und Kindergarten Schwarze Löcher und Tsunamis

Schülerin Lilly-Sophie Hunkel (links) erklärt Besucherin Atsami Beuthen die Bedeutung von schwarzen Löchern.

Dietzenbach – Bei ihrem Tag der offenen Tür haben Verantwortliche und Lehrer die Dietzenbacher Montessori-Schule, den Kindergarten und das pädagogische Konzept der Einrichtungen vorgestellt. „Die Kinder sollen sich hier frei entwickeln können“, erklärt Mirela Duplanic, die pädagogische Leiterin der Grundstufe, die in der Montessori-Schule bis zur sechsten Klasse geht.

„Noten gibt es hier erst in den letzten beiden Schuljahren“, erklärt der Leiter der Mittelstufe, Thorsten Kettermann. Er steht im Projektraum für Fragen der Eltern zur Verfügung. Unterstützt wird er von den Kindern und Jugendlichen der Schule. Gerade haben seine Schüler einen Vortrag über einen Tsunami gehalten. Nebenan erklärt Achtklässlerin Lilly-Sophie Hunkel Besucherin Atsumi Beuthen die Bedeutung der schwarzen Löcher. Beuthen ist auf der Suche nach einer geeigneten Einrichtung für ihr Kind und nutzt den Tag, um die Schule kennenzulernen. Auch die Betreuungsplätze für die kleineren Kinder sind begehrt: „Die meisten Eltern interessieren sich für unser Konzept und die Ausbildung unserer Mitarbeiter“, erklärt Petra Kaster, Leiterin des Kinderhauses, in dem Kinder bis zum sechsten Lebensjahr betreut werden. „Wir bieten hier auch U3-Plätze an“, erklärt Kaster. Danach gehen die Kinder entweder in die Hausgruppe oder in die Fuchsgruppe. Die Hausgruppe hat ihre Räumlichkeiten im Haus, während die Fuchsgruppe fast nur in der freien Natur betreut wird, und zwar das gesamte Jahr über. „Eine Oberstufe gibt es in Dietzenbach noch nicht“, sagt Petra Kaster. „Dazu müssen wir erst einmal drei Jahre die Mittelstufe erfolgreich durchführen.“ Die Planungen laufen schon und alle hoffen, dass es im kommenden Jahr soweit sein kann.

Von Burghard Wittekopf