Anita Höreth feierte 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst

Seit mehr als vier Jahrzehnten der Kreisstadt eng verbunden

Ihr 40jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst hat unlängst Anita Höreth (Zweite von rechts) in der Stadtverwaltung Dietzenbach gefeiert. Lobes- und Dankesworte gab es für die Jubilarin unter anderem von Bürgermeister Jürgen Rogg (rechts) und dem Ersten Stadtrat Dieter Lang. Foto: Kreisstadt Dietzenbach/p

Dietzenbach (red) – „Der heutige Anlass ist sehr außergewöhnlich und wird nur noch selten erreicht“.

Mit diesem Worten eröffnete Bürgermeister Jürgen Rogg unlängst die Feierlichkeit zum Dienstjubiläum von Anita Höreth.

Die Jubilarin ist der Kreisstadt Dietzenbach seit über 40 Jahren eng verbunden.

Bereits im Alter von 15 Jahren hat sie im Jahr 1975 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadtverwaltung Dietzenbach begonnen und Mitte 1978 erfolgreich abgeschlossen.

Direkt im Anschluss wurde sie beim Tiefbauamt eingesetzt, wo sie in erster Linie für die Erstellung von Erschließungsbescheiden verantwortlich war.

Um die Volkszählung im Jahr 1983 mit vorzubereiten, wechselte die heute in Dietzenbach lebende Kollegin für fünf Monate ins Ordnungsamt. Mit 24 Jahren war Anita Höreth im Personalamt eingesetzt, wo sie über zehn Jahre hinweg tätig war.

Auf eigenen Wunsch verabschiedete sich die lebens- und abenteuerlustige Mitarbeiterin dann für etwa zwei Jahre in einen unbezahlten Sonderurlaub, um die Welt und fremde Kulturen zu entdecken.

Zum 1. Januar 1997 kam Anita Höreth mit vielen Eindrücken wieder zurück in die Verwaltung, zunächst erneut im Personalamt. Ab August des gleichen Jahres startete sie in einem Bereich, der sie über 20 Jahre begleiten sollte und bis heute begleitet. Ihr wurde die Stelle einer Wohngeldsachbearbeiterin übertragen.

Erfolgreich den AdA-Lehrgang absolviert

Im Jahr 2007 absolvierte die Sachbearbeiterin erfolgreich den sogenannten AdA-Lehrgang, eine Fortbildung zum Nachweis berufs- und arbeitspädagogischer Kenntnisse nach der Ausbilder-Eignungsverordnung. Nachdem die Wohngeldstelle im Jahr 2013 für alle Kommunen unter 50.000 Einwohner an den Landkreis abgegeben werden musste – dies wurde gesetzlich Pflicht – wechselte sie mit ihrer langjährigen Erfahrung leihweise zur Kreisverwaltung. Dort natürlich auch in ihrem Spezialbereich, der Wohngeldsachbearbeitung.

Zum 1. Juni 2016 war die Ausleihfrist vorbei und sie kam zurück ins Team des Rathauses, wo sie bereits seit Jahrzehnten ihr „berufliches Zuhause“ gefunden hat.

Seitdem ist sie in der Stabsstelle Integration eingesetzt. Diese ist vor etwa eineinhalb Jahren gewachsen und einige Zuständig- und Verantwortlichkeiten sind ihr zugewiesen wurden. Im Zuge dessen kam auch die Aufgabe der Wohnungsvermittlung und Obdachlosenbetreuung – also der heutige Tätigkeitsbereich von Anita Höreth - hinzu.

Hierbei handelt es sich häufig um eine Anlaufstelle, wenn es um Probleme rund um die Wohnung geht. Ein nicht immer einfaches Unterfangen beim aktuellen Wohnungsmangel im Rhein-Main-Gebiet und dem gegenüberstehenden Recht auf eine Wohnung gemäß dem Artikel 31 der Europäischen Sozialcharta.

Sowohl Bürgermeister Jürgen Rogg als auch der Erste Stadtrat Dieter Lang machten in ihren Dankesworte deutlich, dass sie Anita Höreth als eine Idealbesetzung für diese verantwortungsvolle und zugleich schwierige Tätigkeit erachten. „Sie füllen Ihre Aufgabe, die nah an den Bedürfnissen aber auch persönlichen Schicksalsschlägen der Menschen ist, durch die langjährige Erfahrung, ihre hohe Fachkompetenz sowie ihrer Persönlichkeit voll aus.“, richtete Jürgen Rogg seine Worte an die Jubilarin.

Sachverhalte klar und verständlich auf den Punkt bringen

Erster Stadtrat Lang hob außerdem die große Begabung von Anita Höreth hervor, die Sachverhalte ihres Arbeitsgebiet gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern klar und verständlich auf den Punkt zu bringen. „Dennoch zeigen Sie dabei die erforderliche Empathie und das nötige Einfühlungsvermögen“, führte Lang weiter aus. Diese Einschätzung teilt auch Sonja Hoffmann, die als Leiterin der Stabsstelle Integration die direkte Vorgesetzte der Jubilarin ist. „Sie machen Ihre Aufgabe mit viel Herz, trotz der vielen gesetzlichen Vorgaben, die bei der Wohnungsvermittlung und Obdachlosenbetreuung zu beachten sind.“, fasste sie ihre Dankesworte zusammen.

Angela Reinig, die Leiterin der Personalabteilung, dankte Anita Höreth unter anderem für ihre engagierte und professionelle Arbeit in der Ausbildung der städtischen Nachwuchskräfte.

In ihrer Rede wies sie darauf hin, dass sie dies auch aus eigener Erfahrung sehr gut beurteilen könne. Schließlich profitierte sie schon zu Beginn ihrer eigenen Ausbildung von dem Wissen und der Erfahrung der Kollegin.

Auch Ute Schickedanz vom Personalrat der Stadtverwaltung Dietzenbach gratulierte Anita Höreth zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum und wünschte ihr gleichzeitig

alles Gute für die persönliche und berufliche Zukunft.

Anita Höreth bedankte sich für die anerkennenden Worte sowie die überreichten Präsente und nutze die Gelegenheit, um noch das eine oder andere Erlebnis aus ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Kreisstadt Dietzenbach mit den Anwesenden zu teilen.

Seit Jahrzehnten engagiert auch als Wahlhelferin

Zu alldem ist Anita Höreth seit Jahrzehnten ehrenamtlich als Wahlhelferin/ Beisitzerin engagiert und bei so gut wie jeder Wahl dabei.

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