Trotz miesem Wetter gute Teilnehmerzahl 35. Dreieich Waldlauf: 284 Frauen und Männer laufen über Ziellinie

Durch Matsch und Regenpfützen kämpften sich die Sportler des Dreieich Waldlaufs. Bei der 35. Auflage der sportlichen Veranstaltung gab es wieder unterschiedliche Strecken für Schüler bis Erwachsene. Foto: col

Dreieich (col) – Was für ein Wetter – bei einem solchen Platzregen, wie er am Samstagnachmittag aus dem Dreieicher Himmel fiel, jagt man eigentlich nich mal einen Hund vor die Tür. Die Läufer des Zehn-Kilometer-Hauptlaufes waren aber hart im Nehmen und kämpften sich durch Matsch und Pfützen ihren Weg in den Wald.

Die wahrlich widrigen Bedingungen waren es vermutlich auch, die einen neuen Teilnehmerrekord verhinderten. Denn die Starterzahlen waren trotz des Wetter überaus gut. 284 Frauen und Männer gingen beim Zehn-Kilometer-Lauf (136 Läufer), beim Fünf-Kilometer-Lauf (105) sowie bei den Ein-Kilometer- (23) und Zwei- Kilometer-Strecken (18) für die Kinder und Jugendlichen an den Start. Dreieichs Bürgermeister Dieter Zimmer war tapfer, auch wenn er kaum zu sehen war vor lauter Wasser, und gab den Startschuss.

Die Leichtathleten des Turnvereins Dreieichenhain (TVD) hatten gemeinsam mit den Leichtathleten des Sportvereins Dreieichenhain (SVD) und erstmals auch mit der Sport- und Kulturgemeinschaft Sprendlingen (SKG) die Stadtmeisterschaften organisiert. „Die Bedingungen im Wald waren eigentlich in Ordnung, leider war aber die Laufbahn, der Start- und Zielbereich am TVD-Sportzentrum, total vermatscht“, bedauert Jürgen Dechert, Pressesprecher des Dreieicher Waldlaufs.

45 Helfer aus drei Vereinen

Trotz des Dauerregens auf den letzten zehn Kilometern waren rund 45 Helfer aller drei Vereine im Einsatz, wiesen die richtige Richtung im Wald, waren mit der Zeitnahme beschäftigt oder verkauften Kuchen zur anschließenden Stärkung. „Für viele ist der Waldlauf längst zur Herzenssache geworden“, erklärt Abteilungsleiter Herbert Kajnath und freut sich über so viel Unterstützung.

„Wir hatten wenigstens noch ein bisschen Glück“, berichtet Aysegül Bahar-Top, die die fünf Kilometer absolvierte, „ich bin erst nach rund dreieinhalb Kilometern nass geworden. Wenn man dann unterwegs ist, ist es gar nicht so schlimm, mich hat es eher sogar noch angespornt schneller zu laufen – heim ins Trockene“, sagt die Sportlerin, die die fünf Kilometer unter 30 Minuten erreichte. Den Sieg trugen aber doch andere davon.

SC Steinberg mit 20 Athleten am Start 

Bei den Damen lief Marion Peters-Karbstein (TuS Griesheim), die schon oft beim Dreieichlauf gestartet ist und immer wieder gern nach Dreieichenhain kommt, als erste Frau nach 43:08 Minuten durch das Ziel. Zweite wurde Astrid Gelsema (Spiridon Frankfurt) in 43:45 Minuten vor Andrea Bischoff (SKG Sprendlingen) in 47:05 Minuten. Gelsema, die in Dreieich zu Hause ist, sicherte sich damit auch den Stadtmeistertitel. Bei den Männern siegte dagegen ein Neuling: Belachew Kifle vom Lauftreff Egelsbach lief mit schnellen 33:47 Minuten trotz der schwierigen Bedingungen die bisher zweitbeste Zeit auf dieser Strecke. Es folgten Florian Graser (DJK Käfertal-Waldhof) in 37:12 Minuten und Sven Härter (Eintracht Frankfurt) in 38:20 Minuten.

Stadtmeister wurde erstmals Marco Dammann in 42:42 Minuten. Jörg Kaiser vom SC Steinberg trat gleich zweimal an. Er wurde in der Altersklasse M40 in 39:39 Minuten Altersklassensieger, nachdem er zuvor bereits den Fünf-Kilometer-Lauf in 17:57 Minuten gewonnen hatte. Bei den Frauen siegte Heike Rehm (Team be Vegt) in 21:41 Minuten. Die ältesten Teilnehmer waren Sigrid Beck (Bio Runner Rhein-Main), Jahrgang 1939, und Hubert Leiterman (MTV Kronberg), Jahrgang 1934. Der SC Steinberg war mit 20 Athleten nicht nur am stärksten vertreten, sondern stellte auch die meisten Altersklassensieger. Die HSG-Handballerinnen vom SV Dreieichenhain und der SKG Sprendlingen waren fast mit einer kompletten Mannschaft angetreten.

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