Götzenhainer feiern kräftig am Dorfbrunnen Alles passt zum Fest

Am Sonntagnachmittag stand der Spielmannszug der Offenthaler und Götzenhainer Feuerwehr auf der Bühne. Foto: col

Dreieich (col) – Was für ein gelungenes Wochenende in Götzenhain: Der Wettergott war dem Dorfbrunnenfest hold, die Vereine haben alle gemeinsam an einem Strang gezogen und die Götzenhainer sind auch gefühlt vollzählig gekommen. Alle zwei Jahre organisiert die Arbeitsgemeinschaft der Götzenhainer Vereine das Fest rund um ihren Brunnen auf dem lauschigen Platz gegenüber der Evangelischen Kirche.

In diesem Jahr sind die Initiatoren ein paar neue Wege gegangen, die sich bewährt haben. „Wir haben auf ein Zelt verzichtet und nur die Bühne überdacht an das andere Ende des Platzes gestellt“, erklärt Klaus Klepper, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. „Es ist hervorragend gelaufen, wir hatten von Samstagnachmittag an einen riesigen Zulauf und wir haben Samstagnacht, besser gesagt Sonntagmorgen um vier den Stand abgeschlossen“, verriet Klepper mit einem Schmunzeln. Er ließ sich nicht dazu hinreißen, von dem gelungensten Dorfbrunnenfest aller Zeiten zu sprechen: „Wir hatten schon einige tolle Feste, aber dieses gehört definitiv zu den sehr guten.“

Kunst-Weihnachtsbaum-Initiatorin und Dorfplatz-Patin Margarete Habernoll hatte sich eine besondere Überraschung zum 25. Geburtstag des Dorfplatzes einfallen lassen. Es war nämlich im Mai 1991 als der damalige Bürgermeister Bernd Abeln den Platz nach einer Umgestaltung einweihte. Margarete Habernoll gab am vergangenen Samstagmittag ein „Froschkonzert“ und hatte dazu die Frösche von Ottmar Hörl rund um den Brunnen inszeniert.

Die Karl-Nahrgang-Schule hat das Thema aufgenommen und mit einer Märchenerzählung vom Froschkönig noch mit Leben gefüllt.

Anna Lena Beck von der Ballettschule Rodin tanzte dann auch zu dem Stück rund um den Brunnen. Die Kinder hatten mit dem Chor und Tänzen noch mehr Programm vorbereitet und bekamen von den Zuschauern auf dem voll besetzten Platz viel Applaus. Der Abend gehörte dann der Livemusik, die Capones haben dem Publikum so eingeheizt, dass niemand nach Hause gehen wollte. „Das war eine richtig gute Band“, war sich Klaus Klepper mit seinen Mitveranstaltern einig, „sie haben für ordentlich Stimmung gesorgt.“

Am Sonntag hatte Pfarrerin Martina Schefzyk zu einem musikalischen Gottesdienst gemeinsam mit ihren katholischen Kollegen Reinhold Massoth eingeladen. Die Kirche war rappelvoll, und es waren auch Flüchtlinge eingeladen, die der Gemeinde aus ihrem Leben erzählten.

Auf dem Festplatz waren um die Mittagszeit dann wieder die Vereine aktiv, der Musikzug der Feuerwehren hatte ebenso einen Auftritt wie die thailändischen Tänzerinnen der buddhistischen Gemeinde.

Der Bürgerverein informierte mit der Stadtteil AG über die neuen Projekte, die Schlepperfreunde zeigten ihre gut gepflegten Raritäten und von der Feuerwehr, über den Obst- und Gartenbauverein, der HSV, die SGG, der Lionsclub, die Kirche – alle trugen dazu bei, dass sich die Gäste auf dem heimeligen Platz überaus wohl fühlten.

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