Großer Schritt zur Wiederbegrünung Dreieich: Rekord bei Baumspenden

Eigentlich war als Dankeschön ein Foto mit allen Baumspendern und Bürgermeister Martin Burlon geplant. Da dies pandemiebedingt nicht möglich war, entstand diese Aufnahme stellvertretend mit Axel König, der 15 Bäume gespendet hat. Foto:privat

Dreieich – 150 Baumpflanzungen im Jahr 2020: Das ist ein neuer Rekord und ein großer Schritt zur innerstädtischen Wiederbegrünung nach hohen Verlusten im Baumbestand wegen der drei trockenheißen Sommer in Folge. 

Doch auch die Zahl an Baumspenderinnen und -spendern sowie die der gespendeten Bäume war noch nie so hoch. Für das vergangene Jahr bedeutet das die Rekordsumme von 13 000 Euro und somit mehr als 30 Bäume inklusive Pflanzung. Auch bei den Bänken gab es einen Rekord: Da wurden sechs Sitzbänke sowie die Rundbank am Götzenhainer Dalles mit einer Gesamtsumme von insgesamt etwa 12 000 Euro gespendet.
Um sich für das Engagement zu bedanken, war Ende des Jahres ein Termin geplant, der pandemiebedingt jedoch ausfallen musste. Sobald es wieder möglich ist, soll dieser nachgeholt werden, um ein Foto vor den bereits ergrünten Bäumen zu machen. Auch das Anbringen der Spenderplaketten hatte sich wegen des Lockdowns etwas verzögert, doch vor Kurzem wurden die Schilder gefertigt und an den Bäumen platziert.

Bürgermeister Martin Burlon bedankt sich für Baumspenden

Um die hohen Verluste im Baumbestand möglichst schnell auszugleichen, sind weiter höhere Ausgaben der Stadt für Pflanzungen absehbar. Bürgermeister Martin Burlon zeigt sich deshalb dankbar für das große Engagement: „Die Baumspenden helfen sehr, eine schnellere Wiederbegrünung im Stadtgebiet zu ermöglichen. Die Versorgung mit Bäumen, die Schatten spenden und die Temperatur regulieren, wird mit der Zunahme von Hitzetagen immer wichtiger. Auch die Bankspenden steigern die Aufenthaltsqualität in unserer Stadt.“ Die steigende Bereitschaft für Baumspenden zeige vor allem, dass der Klimawandel sowie seine Folgen präsent und dass viele bereit sind, sich zu engagieren, um die Folgen abzumildern. Die Baumspenden zeigen zudem die Verbundenheit der Menschen mit den Bäumen und dem Grün in der Stadt. 

Dreieicher Unternehmer stiftet 15 Laubbäume

Stellvertretend für alle wurde ein Foto mit einem Spender gemacht. Der Dreieicher Unternehmer Axel König hat für 15 Laubbäume für den Mariahall-Park und die Grünfläche Am Trauben gesorgt. „Mit den Baumspenden möchte ich gerne einen Beitrag leisten, die Folgen des Klimawandels vor Ort in Dreieich abzumildern und gleichzeitig andere ermuntern, sich für Umweltbelange in der Stadt zu engagieren. Es gibt nur diesen einen Planeten den wollen wir erhalten. Dabei hilft jeder Baum“, sagt er. Interessierte, Unternehmen und Vereine können weiter einen finanziellen Beitrag zur Erhaltung des Bestandes erbringen. Für eine Spende in Höhe von 400 Euro kann ein neuer Baum gekauft und gepflanzt werden. Die Spender haben die Wahl, ob sie nur den Baum oder Baum inklusive Pflanzung finanzieren möchten. Weitere Pflichten entstehen nicht. Auch Patenschaften können weiter übernommen werden. Diese beinhalten vorwiegend eine Unterstützung bei der Bewässerung von Bäumen. Ansprechpartner beim DLB ist Sylvio Jäckel,  Telefon: 06102 3702355, s.jaeckel[at]dlb-aoer[dot]de.

Auch Bankspenden sind möglich

Mit einer Bankspende wird die Möglichkeit zur Erholung im Stadtgebiet gefördert. Der Standort wird gemeinsam ausgesucht. In Dreieich gibt es drei Standard-Modelle aus Holz oder Recycling-Kunststoff – je nach Wunsch auch mit höherer Sitzfläche und Armlehnen. Die Höhe der Spende ist abhängig vom Modell und bewegt sich zwischen 525 und 900 Euro. Den Einbau übernimmt der DLB. Ansprechpartnerin ist Lisa-Marie Schmandt,  Telefon 06102 3702356, l.schmandt[at]dlb-aoer[dot]de. (hok)