Trennelemente auf Radwegen installiert Mehr Sicherheit für Radfahrer

Die rot-weiß reflektierenden, etwa kniehohen Trennelemente wurden auf zwei Teilstücken im Stadtgebiet zwischen Fahrbahn und Radweg montiert. Foto: Stadt Dreieich/p

Dreieich (red) – Um den Radverkehr weiter zu fördern und vor allem die Sicherheit der Radelnden zu erhöhen, wurden auf zwei Teilstücken im Stadtgebiet Trennelemente zwischen Fahrbahn und Radweg montiert.

Diese dienen als optische und physische Barriere zwischen Fahrrad- und Auto-Verkehr. Die praktischen Erfahrungen der Verkehrsteilnehmenden werden ausgewertet und sollen auch bei zukünftigen Projekten einfließen. Auf der Darmstädter Straße wird der Fahrradstreifen auf der Westseite der Fahrbahn mit den Trennelementen gut sichtbar von der Fahrbahn abgetrennt. Die Maßnahme endet kurz vor der Querungshilfe, die von den Radfahrenden benutzt wird, um auf der gegenüberliegenden Seite den Geh- und Radweg zu erreichen. Die rot-weiß reflektierenden, etwa kniehohen Trennelemente wurden ebenfalls auf der Hainer Chaussee, kurz vor der Abzweigung in den Heckenweg, installiert.

An dieser Stelle werden die Fahrradfahrer nun sicherer auf die Straße geleitet, um die Kreuzung queren zu können. Gerade an dieser Stelle sind in der jüngeren Vergangenheit vermehrt Beschwerden im Hinblick auf eine mögliche Gefährdung von Radfahrenden durch Kraftfahrzeuge eingegangen. „Uns ist es in jeder Hinsicht wichtig, dass sich die Radler im Stadtgebiet sicher bewegen und auch sicher fühlen können“, sagt Bürgermeister Martin Burlon. „Mit Maßnahmen wie diesen können wir zur Entspannung der Verkehrssituation an vielen Stellen beitragen und den Radverkehr weiter fördern, der gerade in Pandemiezeiten einen Anstieg verzeichnet und zudem klimafreundlich ist.“

Empfohlen wurden die Trennelemente im Runden Tisch Radverkehr, der sich kontinuierlich für eine Verbesserung des Radverkehrs einsetzt. Klimaschutzmanager Theo Felber betont: „Wir müssen für eine klimagerechte Verkehrswende noch mehr Menschen vom Auto auf das klimaschonende Fahrrad bekommen. Auch das Sicherheitsgefühl ist dabei ein entscheidendes Kriterium“. Radverkehrsbeauftragter Dieter Fröhlich ergänzt: „Diese Maßnahme an der Darmstädter Straße wurde notwendig, weil der Fahrradstreifen sehr häufig als Parkstreifen missbraucht wurde, gleichwohl er von Kraftfahrzeugen nicht befahren werden darf und absolutes Halteverbot herrscht. Wegen der zunehmend widerrechtlich abgestellten Fahrzeuge waren Fahrradfahrer gezwungen, in den fließenden Verkehr zu wechseln und sich damit gefährlichen Situationen auszusetzen.“

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