Verein Zukunft Dreieich unterstützt Arbeitsgemeinschaft Neue Feuerwehrhelme für die 112-AG

Vom Verein Zukunft Dreieich überreichten Vorstandsmitglied Gerhard Bratengeier (links), Geschäftsleiterin Christel Fritzschner (Dritte von links) und Vorstandsmitglied Ralf Kudernak (Vierter von links) die Helme mit dem Wunsch, dass diese die Jugendlichen vor Unheil bewahren mögen. Foto: p

Dreieich (red) – Der Verein Zukunft Dreieich hat 18 Feuerwehrhelme an die Arbeitsgemeinschaft Brandschutz- und Rettungsdienst der Weibelfeldschule übergeben und damit die Uniformen der Schüler komplettiert.

Da sich dieses Projekt größtenteils aus Spenden und Zuwendungen finanziert, muss jede Neuanschaffung genauestens geplant werden. „Ich bin sehr froh, dass Zukunft Dreieich gleich 18 neue Helme für die Arbeitsgemeinschaft gekauft hat“, sagt Organisator Markus Tillmann. Bisher wurde mit gebrauchten Helmen der Einsatzabteilung geübt, die schon einige Jahre und Jahrzehnte Einsatzdienst hinter sich haben. Etwa 300 Euro kostet ein solcher Feuerwehrhelm. Bei den benötigten 18 Helmen ist das eine Investition, die nur durch die Unterstützung des Vereins gestemmt werden konnte.

Die vor zwei Jahren ins Leben gerufene Kooperation zwischen Weibelfeldschule und Feuerwehr Dreieich bildet im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft jeden Freitag zwischen 15.15 und 16.45 Uhr Schüler der Weibelfeldschule in 120 Unterrichtsstunden zu Feuerwehrleuten aus.

Im Anschluss können die Jugendlichen die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolvieren mit etwa 520 Unterrichtsstunden Theorie und Praxis sowie einem vierwöchigen Praktikum in einem Krankenhaus und einer Rettungsdienstwache.

Von den sieben Jugendlichen, die 2016 mit der Ausbildung in der Projektgruppe begonnen haben, konnte die Feuerwehr Dreieich vier und die Feuerwehr Langen eine Einsatzkraft in der Einsatzabteilung begrüßen. „Die aktuelle Ausbildungsgruppe besteht aus 15 Teilnehmern. Wir hoffen natürlich, dass auch hier einige Teilnehmer in die Feuerwehr eintreten, um dem stetigen Schwund an Einsatzkräften entgegenzuwirken“, sagt Markus Tillmann.

In naher Zukunft soll noch weiteres Ausbildungsmaterial für den Bereich Rettungsdienst angeschafft werden. Zurzeit wird das benötigte Unterrichtsmaterial von der Rettungsdienstschule des Kreises Offenbach, welche die Ausbildung zum Rettungssanitäter begleitet, ausgeliehen. Das Ausbildungsmaterial, welches für die AG gekauft wird, steht zusätzlich für die Ausbildung der einzelnen Stadtteilefeuerwehren zur Verfügung. So profitieren gleich mehrere Abteilungen von diesem Ausbildungsmaterial.

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