Dienstleistungsbetrieb gibt den Platz der Generationen frei Wackelplatte für mehr Fitness

Bei der feierlichen Eröffnung waren auch die Sponsoren dabei, die gemeinsam mit Bürgermeister Martin Burlon und Klaus Rehwald erste Gerätetests unternahmen. Foto: p

Dreieich (njo) – Jetzt wird es am Rande der Baierhansenwiese sportlich: Der Dienstleistungsbetrieb (DLB) Dreieich und Neu-Isenburg gibt den Platz der Generationen am Rande des Landschaftssschutzgebiets am Ende der Schleusnerstraße frei. Ab sofort können gesundheitsbewusste Dreieicher auf der Slackline ihr Gleichgewicht trainieren, auf der Wackelplatte werden die Hüften beweglich und ein Streetball-Feld lockt zu einer Runde Basketball. Auch ein Liegestütz- und ein Armzuggerät wurden in den vergangenen Tagen installiert. Bürgermeister Martin Burlon hofft jetzt, dass möglichst viele Menschen Lust haben sich an der frischen Luft zu bewegen. Vor einigen Jahren gab es bereits einen Prüfantrag im Parlament einen Seniorensportplatz auf dem Gelände des Bürgerparks zu integrieren – dies scheiterte damals an den Finanzen. „Die Altersstruktur in Dreieich wird sich bis 2030 verändern, mit Zunahme der Altersgruppe der 65- bis 80-jährigen um 40 Prozent“, weiß Lehr- und Kräutergarten-Vorsitzender Klaus Rehwald. Die Idee einen Ort der Begegnung und der Bewegung für Jung und Alt zu schaffen war geboren. Unter Anleitung an den Leitfaden des Hessischen Sozialministeriums „Bewegung und Gesundheit im Alter“ wurde ein Konzept erarbeitet und dem Magistrat vorgestellt. Die politische Entscheidung fiel im Sommer 2018 – allerdings mit einer Auflage: Die Initiative muss die Hälfte der Kosten von 90.000 Euro tragen, die andere Hälfte finanziert die Stadt. Rehwald und seine Mitstreiter rührten erfolgreich die Spendentrommel: 38.500 Euro kommen von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main. Die Dreieich Sportstätten Betriebs- und Marketing GmbH, von Poll Immobilien, die Sparkasse Langen-Seligenstadt, die Bürgerstiftung und der Lehr- und Kräutergarten tragen die fehlende Summe bei. Das Planungsbüro des Frankfurter Garten- und Landschaftsarchitekten Dirk Schelhorn bekam den Zuschlag.

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