Heusenstammer Willi Fassauer feiert 80. Geburtstag „Anlass, um auch auf wertvolle Erfahrungen zurückzublicken“

„Ein Anlass, um auf viel Schönes, wunderbare Zeiten, kostbare Momente, wundervolle Augenblicke, aber auch wertvolle Erfahrungen zurückzublicken.“ Mit einem Zitat der Schriftstellerin Diana Denk gratulierte der Heusenstammer Stadtrat Hans Raue (links) unlängst seinem Radler-Kameraden Willi Fassauer (Mitte) zum 80. Geburtstag. Foto: m

Heusenstamm (m) – „Ein Anlass, um auf viel Schönes, wunderbare Zeiten, kostbare Momente, wundervolle Augenblicke, aber auch wertvolle Erfahrungen zurückzublicken.“

Mit einem Zitat der Schriftstellerin Diana Denk gratulierte Stadtrat Hans Raue unlängst seinem Radler-Kameraden Willi Fassauer zum 80. Geburtstag.

„Es sind jene segensreichen Dinge, die uns das Leben erst als bedeutsam und kostbar empfinden lassen, uns glücklich stimmen“, begann der Gast im Heim des Obst- und Gartenbauvereins seine Laudatio auf den gebürtigen Bieberer, der in der Schlossstadt bekannt ist wie der berühmte „bunte Hund“.

Seine Berufslaufbahn startete der Jubilar als Feintäschner bei Bart & Bauer in seinem Heimatort. Es war eine Heusenstammerin, die den „Sandhasen“ von der Stadt in den Kreis Offenbach führte. Und die Firma Braas, wo er 1963 als Vorarbeiter im Rohrwerk begann und später Platzmeister war.

1972 wechselte er als Hausmeister an die Adalbert-Stifter-Schule, wo er bis zum Eintritt ins Rentenalter 2002 blieb und bei Schülern wie Lehrkräften sehr beliebt war. Nach der Trennung von seiner ersten Ehefrau traf er in der Gaststätte Forsthaus seine heutige Partnerin Christa. Die Sächsin heiratete er 1975.

Die Liste von Willi Fassauers Hobbys und Aktivitäten ist lang.

Seit gut 55 Jahren singt er im Männerchor der Konkordia, seit einem halben Jahrhundert sitzt er dort im Vorstand, davon fünf Jahre als Erster Vorsitzender. Bereits 27 Jahre ist das Geburtstagskind Vizedirigent der Gemeinschaft. Und so führte er die Kameraden auch an seinem Festtag zu flotten Weisen. Ebenfalls seit 50 Jahren ist er Mitglied der SPD, 40 Jahre in der Gewerkschaft, sieben Jahre hatte er sich als Betriebsrat engagiert. 45 Jahre lang zählt Fassauer zum DRK, genauso lang zur Freiwilligen Feuerwehr, wo er ebenfalls im Führungsgremium saß.

31 Jahre gehört er der Arbeiterwohlfahrt an und vor nunmehr 17 Jahren gründete er die „Flotten Jungs mit“. Das Dutzend gestandener Männer mit den knallroten T-Shirts startet an jedem Mittwoch zu einer Radtour - „egal ob’s regnet oder schneit“, versichert der Feiernde. Sie legen stets zwischen 30 und 40 Kilometer zurück, Ziel ist immer eine gemütliche Gaststätte. Fassauer schreibt und komponiert für die Truppe Lieder, die auf Tour leicht über die Lippen kommen.

„Wenn man das alles liest, stellt man sich die Frage: Wie hat er das alles geschafft?“

Eine eindeutige Antwort bekam Raue auch am Samstagmittag nicht. Dafür eine warme Wurst mit Brezel, Kaffee und Kuchen. Der Stadtrat überbrachte die Grüße des Bürgermeisters und der anderen Magistratskollegen und betonte, „es ist schön, dass wir dich haben, bleib’ wie du bist, wie man dich kennt, viele Jahre seien dir noch vergönnt“.

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