Dritter Adventsmarkt in der alten Babbscherei in Rembrücken

Jedes Jahr ein bisschen schöner

Im Lichterglanz erstrahlte am Wochenende der Hof der alten Babbscherei in Rembrücken, der Alt und Jung mit Glühweinduft und dem Geruch von Bratäpfeln zum Adventsmarkt lockte. Foto: pju

Heusenstamm (pju) – Weihnachtliche Musik erklang am Wochenende im Hof der alten Babbscherei in Rembrücken, der im Lichterglanz erstrahlte und Alt und Jung mit Glühweinduft und dem Geruch von Bratäpfeln zum Adventsmarkt lockte.

Bereits zum dritten Mal veranstalteten Patrick Witte und seine Frau Tatjana Adelt gemeinsam mit vielen Freunden den Rembrücker Adventsmarkt. Wieder war es ihnen gelungen, eine ganz besondere, gemütliche und familiäre Atmosphäre zu schaffen.

Inga Haeusermann war extra aus München angereist, um ihre Tochter am Wochenende des Adventsmarktes zu besuchen. Sie war schon einmal hier und schwärmte: „Ich bin begeistert, dass es so entzückende, kleine Weihnachtsmärkte gibt.“

Obwohl die Organisation des Marktes viel Arbeit bedeutet, sind auch die Veranstalter noch immer mit größter Freude und Motivation dabei. André Iseler aus Rembrücken gehört zum Organisatorenteam und ist ein Helfer der ersten Stunde. „Jedes Jahr findet der Adventsmarkt eigentlich ein bisschen schöner statt.“, erzählte er begeistert. „Es ist für uns alle mittlerweile eine riesige Familie geworden, die sich einmal im Jahr für den Adventsmarkt zusammensetzt. Und es macht uns einen Haufen Spaß.“, berichtete er weiter. In diesem Jahr konnte die Adventsmarktgruppe eine weitere Idee verwirklichen: Die Rembrücker Adventskalenderfenster. „Jeden Tag geht in einem Rembrücker Haus nun ein selbstgestaltetes Fenster auf und gelegentlich gibt es dann dort Glühwein und Plätzchen dazu.“, erklärte Veranstalter Patrick Witte, der es inmitten des Geschehens stets schaffte, leidenschaftlich von seinem Herzensprojekt zu berichten. Am Samstagnachmittag ging das zweite Fenster des Rembrücker Adventskalenders in der alten Babbscherei auf und „hier gibt es eben nicht nur Glühwein und Plätzchen, sondern einen ganzen Weihnachtsmarkt dazu.“, scherzte Witte.

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Die rund ein Dutzend Aussteller stammten alle aus Rembrücken oder Hainhausen. Die Jugendfeuerwehr verkaufte Crêpes, Kinder boten selbst gebastelte Weihnachtskarten an und Stände voll handgemachter Unikate waren der perfekte Ort, um sich bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken inspirieren zu lassen. Dazu gab s hausgemachte Kartoffelsuppe und Rembrücker Bratworscht vom Hof Rücker, die man bei Glühwein oder heißem O-Saft genießen konnte. Seit drei Jahren sind auch schon die Rembrücker Imker Rainer Brunner und Christian Roth dabei, die an ihrem Stand alles rund um den Honig verkauften. Sogar der Kinderpunsch wurde hier mit einem Schuss Honig veredelt.

Auf die Kinder, die ebenfalls fasziniert über den Adventsmarkt wuselten, wartete am Nachmittag eine besondere Überraschung. Der Weihnachtsmann persönlich schaute vorbei, um Geschichten vorzulesen. Am Abend hatte der 12-jährige Jakob Gramß seinen großen Auftritt. Mutig spielte er vor den Besuchern Weihnachtslieder auf der Posaune und der Gitarre. Mit seiner Livemusik bereicherte er den dritten Rembrücker Adventsmarkt um einen weiteren Höhepunkt.

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