Lesung in den Räumen der VVB in Heusenstamm

Junge Autoren stellen Erstlinge vor

Katja Richter ist Leiterin der Stadtbücherei Heusenstamm. Zusammen mit der Vereinigten Volksbank Maingau und der Heusenstammer Buchhandlung „Das Buch“ veranstaltet die Stadtbücherei am 13. November eine Lesung, bei der die Autoren Felix Kapraun und Michael Schaper ihre Erstlingswerke vorstellen. Foto: m

Heusenstamm (red) – Krimis so spannend wie das Leben selbst halten jetzt Einzug in Heusenstamm und seiner Stadtbibliothek. Vorgestellt werden die beiden Erstlingswerke von Felix Kapraun und Michael Schaper während einer Lesung, die am kommenden Montag, 13. November, ab 19 Uhr in den Räumen der Vereinigten Volksbank Maingau in der Frankfurter Straße (Eingang über die Bleichstraße) in Heusenstamm stattfindet.

Ermöglich haben das die Vereinigte Volksbank Maingau eG (VVB), die Stadtbücherei Heusenstamm sowie die Buchhandlung „Das Buch“. Der Eintritt ist frei, aber es wird um eine Spende für die Leseförderung an der Adalbert-Stifter-Schule gebeten. Telefonische Reservierung erbeten in der Buchhandlung „Das Buch“ in der Frankfurter Straße unter der Rufnummer Telefon 06104 62957.

Kapraun liest aus seinem Kriminalroman „Nichts ist nur schwarz oder weiß“, erschienen 2016 im net-Verlag. Schaper liest aus seinem Thriller „Mira Spiegler, lebenslänglich“, erschienen 2017 im net-Verlag.

Felix Kapraun wurde 1986 in Erlenbach am Main geboren. Sein Weg führte ihn aus Bayern über Baden- Württemberg nach Hessen, wo er nach seinem Fachabitur den Zivildienst in einer nahegelegenen Behindertenhilfe begann.

Aufgrund der dort erworbenen Erfahrungen entschied er sich, anschließend Sozialpädagogik an der Fachhochschule in Frankfurt zu studieren. Zur Zeit arbeitet Felix Kapraun für die Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach e.V als Gruppenkoordinator.

Bereits in jungen Jahren begann er, Gedichte zu schreiben, und während des Schreibens seiner Diplomarbeit brachte er den Mut auf, trotz seiner Lese-Rechtschreib-Schwäche einen Roman zu verfassen. Motiviert wurde Kapraun dazu auch von einem ehemaligen Dozenten, der ebenfalls eine Rechtschreibschwäche hatte und dafür plädierte, offen damit umzugehen. Das hat Kapraun beeindruckt und bewogen, es mit dem Schreiben eines Buches zu versuchen

Nun hat ihn die Lust am Schreiben gepackt, und er kommt kaum noch seinen Ideen hinterher.

Zum Inhalt von „Nichts ist nur schwarz oder weiß“:

Die Großstadt Dodgeville, Oktober 2007 bis Oktober 2008: Diese Stadt leidet seit langem unter dem Zusammenschluss mehrerer Verbrecherorganisationen. Tom Little, einer der letzten ehrenhaften Cops, wird von den Topmännern der Zerours in eine Falle gelockt. Doch der gestandene Gesetzeshüter hat noch ein paar Trümpfe im Ärmel, um nicht nur den einzelnen Männern, sondern der ganzen Organisation das Leben schwerzumachen. Es ist die Geschichte dreier Männer und deren Kampf gegen Gewalt, Verrat und die inneren Dämonen.

Wir lernen die Lebensgeschichten von drei Männern kennen, die verschiedener nicht sein könnten. Jeder von ihnen hat schon so einiges erlebt und muss sein Päckchen tragen. Und jeder von ihnen muss Entscheidungen treffen, über die ein Außenstehender weder urteilen kann noch sollte. Es gibt eben mehr im Leben als nur schwarz oder weiß.

Michael Schaper, geboren 1988 in Frankfurt am Main, wuchs in Heusenstamm auf. Seit Kindesbeinen existierte in ihm der Wunsch, eines Tages Autor zu werden. Seine Kindheit war geprägt von Kurzgeschichten und gescheiterten Versuchen, Bücher zu schreiben. Früh schon packte ihn ein Interesse an Literatur und mittelalterlicher Geschichte. Daher war es nur der logische Schluss, diese beiden Interessen im Studium der Geschichte und Germanistik an der Goethe Universität Frankfurt auszubauen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums hat er auch das Handwerk für sich entdecken können, im Speziellen das Schmiedehandwerk, in welchem er zurzeit eine Ausbildung absolviert.

Michael Schaper spielt auch in der Laientheatergruppe „Liasion“ mit, die sich 2006 aus einer katholischen Jugendgruppe heraus gründete.

Zum Inhalt von „Mira Spielgler, lebenslänglich“:

Es ist ein ganz normaler Tag für die sechzehnjährige Mira, als sie mit ihren Freundinnen einen Kinobesuch unternimmt, doch wird er ihre Zukunft vorherbestimmen.

Zwei Männer, die ihr Leben ausmachen, verlieren während einer terroristischen Geiselnahme ihr Leben, und das ihre wird komplett auf den Kopf gestellt: Ihr bisher größtes Interesse wird zum Feindbild, und das, was sie bisher mied, wird ihr Alltag und Mittel zum Zweck - Mittel zur Erfüllung ihres neuen Lebenssinns. Ihr Sein hat nun nur noch einen Sinn, und dem ist alles untergeordnet, auch ihr vergangenes Ich. Dabei ist ihr jedes Mittel recht auf diesem Weg ...

„Mira Spiegler, lebenslänglich“ behandelt ein sehr aktuelles Thema. Es wird geschildert, wie sich ein Opfer eines Terroranschlages entwickelt kann. Sehr einfühlsam wird geschrieben, mit welchen Traumata sowohl Opfer als auch Täter ein Leben lang zu kämpfen haben.

Wer mehr über die beiden Autoren wissen möchte, kann auf der jeweiligen Homepage weitere Informationen erhalten.

Im Anschluss an die Lesung stehen Felix Kapraun und Michael Schaper gerne zur Beantwortung von Fragen und zum Signieren ihrer Bücher zur Verfügung.

Selbstverständlich gibt es auch einen Büchertisch, den Frau Kratz von der Buchhandlung „Das Buch“ betreut.

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