- Kein Titel (HNA0000060121588) -

„Wem ist die Kerb?“ – „Unser!“ Nicht nur dieses Frage- und Antwortspiel zählt zur guten Tradition in Rembrücken, wenn es gilt, den Kerbborsch zum Ende des dreitägigen Festes feierlich zu beerdigen. Begleitet wird dies vor allem stets mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und entsprechenden Kommentierungen. Mit Patrick Witte, André Iseler und Dr. Hartmut von Kienle hat wieder das Bürgerforum des Stadtteils diese Aufgabe übernommen. Im Mittelpunkt stand die 750-Jahr-Feier des Stadtteils. Der Slogan „Rembrücken – Unser Dorf im Grünen“ habe dem „Karnevals-Moderator von der Akademischen Feier nicht so gefallen“, hieß es. Aber gut, „es ist halt en Heusenstammer, was will man da erwarten?“ Auch der „neue Grabstein, äääh, sorry, das Denkmal“ an der Hauptstraße, Ecke Heusenstammer Straße kam zur Sprache: „Schön ist es geworden, und die Stelle ist wirklich toll gewählt, auch wenn es da bis zur letzten Minute noch Widerstand aus dem Schloss gab.“ Zum großen Festwochenende kommentierten die Bestatter: „Den Anfang machte die 90er-Party. Wir konnten uns gar nicht mehr erinnern, dass es in den Neunzigern so wenig zu trinken gab. Beim nächsten Mal, liebe Freunde aus dem Rathaus, hört auf uns Rembrücker, wir haben halt ein bisschen mehr Durst.“ Mit viel Beifall endete die Verbrennung auf dem Dorfplatz.
Foto: Holecek

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