„Mutter Erde“ war Thema beim Konzert von „Jazz we can“ am Bannturm „Es ist nötig, unseren geliebten Planeten zu schützen“

Die insgesamt mehr als 50 Musikerinnen und Musiker, aufgeteilt in sechs kleine Ensembles, brachten jeweils etwa fünd Stücke zu Gehör, die alle um das Thema „Mother Earth“ (Mutter Erde) kreisten. Dabei wurden immer verschiedene Stimmungen thematisiert: Foto: p

Heusenstamm (red) – „Es ist ganz toll, was diese jungen Leute auf die Bühne stellen!“

Dieser Meinung eines Zuhörers beim Konzert des Ensembles der Musikakademie von Lier in Belgien dürften wohl die allermeisten der zahlreichen Zuschauer gewesen sein. Bereits zum achten Mal traten die überwiegend jugendlichen Musiker am Bannturm auf.

Für sie ist Heusenstamm, das in ihren Fokus geriet, weil etliche Mitwirkende aus dessen in der Nähe gelegenen Partnerstadt Malle stammen, jedenfalls „Kult“.

Hier haben sie immer zur Halbzeit eines Musikseminars im Odenwald, bei dem sie das Repertoire einstudieren, ihren umjubelten Auftritt.

Die insgesamt mehr als 50 Musikerinnen und Musiker, aufgeteilt in sechs kleine Ensembles, brachten jeweils etwa fünd Stücke zu Gehör, die alle um das Thema „Mother Earth“ (Mutter Erde) kreisten. Dabei wurden immer verschiedene Stimmungen thematisiert: Vom langsamen lyrischen Song wie „Mother Nature’s Son“ der Beatles über „September“ von Earth Wind & Fire mit markanten Bläsereinspielungen bis zu „Surpremacy“ (Muse), bei denen harte Gitarrenriffs dominieren.

Roeland van Noeten, der Leiter des Gesamtensembles, hatte das Thema „Mother Earth“ ausgewählt, um darauf aufmerksam zu machen, dass es nötig ist, „unseren geliebten Planeten zu schützen.“ Und er war in der Pop- und Rockmusik fündig geworden, dieses Problem zu thematisieren – auch wenn es überwiegend englische Texte waren und für das Publikum die Musik im Vordergrund stand. Bei der Vorbereitung wurden nicht die originalen Arrangements der Stücke geprobt, sondern in jeweils eigener Instrumentierung einstudiert. Am Ende des fast dreistündigen Konzerts waren die Musiker ziemlich geschafft; und es stand ja noch die Fahrt in den Odenwald an.

Sie hätten sich mehr jugendliches Publikum gewünscht, welches wahrscheinlich fehlte, weil die Veranstaltung an einem Mittwoch in der Schulzeit stattfand. Vielleicht, so ein Zuschauer, könnte man künftig das Konzert an einem Wochenende stattfinden lassen. Zumal es traditionell kostenlos ist. Die Stadt stellt die Bühne zur Verfügung, das Equipment bringt die Musikakademie mit, und das Honorar bezahlt der Freundeskreis Partnerstädte hauptsächlich aus dem Erlös des Abendverzehrs.

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