Adolf-Reichwein-Schule informiert beim „Markt der Möglichkeiten“ „Schule beendet – und danach?“ in Heusenstamm

Die Frage „Schule beendet – und danach?“ stand im Mittelpunkt beim Markt der Möglichkeiten, der unlängst an der Adolf-Reichwein-Schule in der Leibnizstraße in Heusenstamm stattgefunden hat. Foto: p

Heusenstamm (red) – Die Frage „Schule beendet – und danach?“ stand im Mittelpunkt beim Markt der Möglichkeiten, der unlängst an der Adolf-Reichwein-Schule in der Leibnizstraße in Heusenstamm stattgefunden hat.

Wie in den vergangenen Jahren präsentierten sich wieder verschiedene Ausbildungsbetriebe, die den Schulabgängern der Haupt- und Realschule ihre Angebote und Perspektiven nach einem erfolgreichen Abschluss vorstellten und beratend zur Seite standen.

Darunter die alteingesessene Heusenstammer Firma Herth und Buss, die seit vielen Jahren mit der Adolf-Reichwein-Schule zusammenarbeitet und neben Praktikanten immer wieder Abgänger der Schule ausbildet. Die Bundespolizei erfreute sich wie immer großen Interesses, erstmals dabei waren diesmal die Behindertenhilfe in Offenbach sowie die Friedrich Henkel Feinmechanik KG.

„Genug Fachkräfte für die Zukunft ausbilden“

„Wir müssen heute darauf achten, dass wir genug Fachkräfte für die Zukunft ausbilden und gute Real- und Hauptschulabgänger sind uns immer willkommen“, erklärte Thomas Hofferberth, Ausbildungsleiter bei Henkel. „Wenn die Einstellung stimmt, spricht nichts dagegen, direkt in eine Berufsausbildung einzusteigen, ohne den langen Umweg über weiterführende Schulen zu gehen. Übrigens kann ein höherer Bildungsabschluss bei entsprechenden Leistungen auch parallel zur Ausbildung in der Berufsschule erworben werden.“ Trotzdem interessierte sich der Großteil der Schüler am meisten für das Angebot der weiterführenden Schulen, die an diesem Abend ebenfalls zahlreich vertreten waren. Denn gerade für die Abgänger, die noch sehr unsicher sind, welchen Beruf sie später einmal ausüben möchten, bieten diese Schulen neben der Zeit sich weiter zu entwickeln die Möglichkeit einen höheren Bildungsabschluss zu erwerben. Dank des durchlässigen und anschlussfähigen hessischen Schulsystems gibt es keine Sackgasse, alle Schulabschlüsse sind mit dem nötigen Einsatz und der entsprechenden Zeit möglich.

Über die Details hierzu konnten sich Schüler sowie Eltern in Vorträgen der Schulleiterin Margit Breen informieren und persönlich beraten lassen. Bei individuellen Fragen standen außerdem die Berufswegebegleitung und die Agentur für Arbeit Rede und Antwort.

Insgesamt bot der Markt der Möglichkeiten an Schule ein vielfältiges und rundes Paket, das allgemeine aber auch sehr individuelle Wege aufzeigte. Organisiert hatte die Veranstaltung wieder der Koordinator für Berufsorientierung, Carsten Weirich. Er hat mittlerweile seit vielen Jahren Erfahrung auf dem Gebiet und ist ein echter Experte in Sachen schulische Berufsorientierung, für deren vorbildliche Umsetzung die Adolf-Reichwein-Schule erst im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurde.

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