Auch Löschübungen beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Rembrücken Was tun, wenn sich heißes Fett im Topf selbst entzündet?

Bei ihrer Schauübung probten die Jugendlichen einen Einsatz, bei dem eine nicht identifizierte Flüssigkeit aus einem defekten Fass lief – im Ernstfall eine überaus heikle Situation. In Schutzanzügen wurden die Fässer gesichert. Foto: Holecek

Heusenstamm (pjh) – Gleich zwei Tage der offenen Tür konnten Interessierte am Wochenende bei der Freiwilligen Feuerwehr Rembrücken besuchen.

Eine mit Sirenen angekündigte Schauübung der als Einsatzabteilung wirkenden Jugend- und Kinderfeuerwehr der Rembrücker Brandschützer eröffnete am Samstagnachmittag das abwechslungsreiche Programm.

Mit Blaulicht und Martinshorn rückten die Einsatzfahrzeuge samt ihren Besatzungen an . Der Auftritt weckte auch das Interesse einer in der Nachbarschaft grasenden Rinderherde, die den Übungen fast ebenso aufmerksam folgte wie die zahlreichen und oft jungen Besucher...

Die Jugendlichen probten einen Einsatz, bei dem eine nicht identifizierte Flüssigkeit aus einem defekten Fass lief – im Ernstfall eine überaus heikle Situation. In Schutzanzügen wurden die Fässer gesichert und dann, in drei speziell errichteten Sicherheits-Bereichen, die Feuerwehrleute von morgen von ihren Schutzanzügen befreit.

Für den zweiten Teil der Übung wurde in einer eigens auf der Wiese errichteten „Küche“ in einem Topf Fett erhitzt. Nach geraumer Zeit entzündete es sich selbst. Ein brandgefährlicher Klassiker, vor dem nur gefeit ist, wer beim Kochen seinen Topf nicht aus den Augen lässt. Und der weiß – die Feuerwehr leisteste hier eindrucksvoll Nachhilfe –, dass das Löschen von Fett mit Wasser gefährlich sein kann.

In einem spektakulären Feuerball explodierte das Fett im Topf, entzündete das liebevoll gebaute Küchenmodell. Der Einsatzleiter überprüfte die Situation, leitete sofort alle erforderlichen Maßnahmen ein und verhinderte das Schlimmste.

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Zwei erfahrene Feuerwehrleute machten zunächst „den Deckel drauf“ und löschten dann mit wenig Flüssigkeit die Flammen, um Schäden zu vermeiden.

Keine Frage, dass das nicht der einzige „Löscheinsatz“ blieb. Die Zuschauer bekämpften ihren Durst, nahmen auf den Festbänken Platz und die Cocktail-Bar gerne in Anspruch. Und auch an passenden Mitteln gegen den Hunger herrschte kein Mangel.

Der zweite Tag der offenen Tür begann am Sonntagvormittag mit einem Frühschoppen. Er hielt für die Kinder eine Hüpfburg und viele Spiele bereit. Am Nachmittag unterhielten die Trompeter der Gruppe „Doppel(s)pass“ die Besucher auf dem Gelände am Feuerwehrhaus

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