Stadt Heusenstamm sucht Landschaftsbeobachter / Verstöße melden Umweltverschmutzung dokumentieren

Illegal abgelagerten Müll wie im Bastenwald zu melden, gehört zu den Aufgaben der Landschaftsbeobachter. Bild: p

Heusenstamm – Wie verändert sich die Heusenstammer Flora und Fauna, wo sind Schäden vorhanden, an welchen Stellen liegt illegal abgeladener Müll? Die Landschaftsbeobachter der Stadt Heusenstamm durchstreifen die städtische Flurgemarkung und halten Ausschau nach Veränderungen. Die Stadtverwaltung sucht nun nach weiteren Bürgerinnen und Bürgern, die das Ehrenamt ausüben möchten.

Zu den Aufgaben der Ehrenamtler gehört unter anderem Schäden auf Feld- sowie Wald- und Wirtschaftswegen festzustellen, illegal abgeladenen Müll zu dokumentieren, Verstöße gegen die Leinenpflicht sowie weitere allgemeine Missstände aller Art an die jeweiligen Fachdienste zu melden, heißt es aus dem Rathaus.

„Landschaftsbeobachtende tragen aktiv dazu bei, die Schönheit und Vielfalt unserer Landschaft zu bewahren und zu pflegen. Diese Funktion ermöglicht es, die eigene Leidenschaft und Liebe zur Natur mit einem sinnvollen und erfüllenden Ehrenamt zu verbinden,“ erläutert Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu (CDU), in dessen Dezernat die Landschaftsbeobachtenden angesiedelt sind.

Das Ehrenamt muss mindestens 16 Stunden pro Monat ausgeübt werden, die Stadt zahlt dafür eine Aufwandsentschädigung, heißt es aus dem Rathaus. Landschaftsbeobachter müssen die städtischen Satzungen verstehen, an der Natur sowie der Stadt interessiert sein und bestenfalls Orts- und Flurkenntnisse von Heusenstamm besitzen, umreist die Stadtverwaltung das Stellenprofil.

Monatlich ist ein Protokoll der Beobachtungen anzufertigen, zudem nehmen die Ehrenamtler einmal pro Quartal an einem Treffen im Rathaus teil. Interessenten wenden sich direkt an Christian Rücker, Fachdienstleitung Sicherheit und Ordnung im Rathaus, unter z 06104 6071130. Rücker steht für einen persönlichen Austausch sowie zur Klärung von fachlichen und inhaltlichen Fragen zum Ehrenamt zur Verfügung, heißt es weiter.
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