Saisoneröffnung beim TSC Egelsbach

Von Tanzmäusen bis Bundesligistinnen

Auch die kleinen Tanzmäuse zeigten stolz, was sie bisher schon alles gelernt haben. Foto: Postl

Egelsbach (lfp) – Ja, auch Mäuse können aufgeregt sein – zumal wenn sie auf zwei Beinen stehen. Dies zeigte sich jedenfalls bei der traditionellen Vorstellung aller Formationen des Tanzsportclubs (TSC) Egelsbach, die in den verschiedenen Ligen an den Start gehen. Aber ganz besonders aufgeregt waren die Jüngsten des TSC, die in der Gruppe „Tanzmäuse“ behutsam an den Tanzsport herangeführt werden. Mittlerweile zählt der TSC Egelsbach mehr als 200 Mitglieder und pflegt über die tanzsportlichen Aktivitäten hinaus auch das gesellschaftliche Leben. Etwa 100 Mitglieder sind im Bereich des Jazz- und Modern-Dance (JMD) engagiert.

„Wann geht es denn endlich los?“, wollten viele Tanzmäuse wissen, denen die Begrüßung der Gäste durch Moderatorin Claudia Berck viel zu lange dauerte. Dabei machte es Berck doch recht kurz, hieß die große Familie des TSC zur Saisoneröffnung willkommen, dankte den vielen Helfern und Sponsoren. Sie erinnerte auch an das Sparschwein, das gefüttert werden muss, denn mit dem Inhalt will der TSC einen großen Tanzspiegel anschaffen, damit die Tänzerinnen ihre Bewegungsabläufe selbst kontrollieren können.

Dann ging es aber auch schon los. Die Betreuerinnen der kleinen Tanzmäuse, Stephanie Seng und Silja Erba, nahmen ihre Tänzerinnen an die Hand und alle zeigten einen Hüpftanz zum Liedtext „Von Kopf bis Fuß schick ich dir einen Gruß“. Übungsleiterin Tatjana Zwahr hat gleich mehrere Gruppen unter ihren Fittiche, neben den Dancing Girls auch noch die Gruppe Magic Dance, beide aus der AG der Geschwister-Scholl-Schule in Langen. Sophie Heller und Sarah Reichert betreuen die Formation Effect, die in der Jugendlandesliga an den Start geht. Die jungen Damen von elf bis 16 Jahren tanzen bereits seit 2014 zusammen – und auch hier wurden Tänzerinnen von der Geschwister-Scholl-Schule erfolgreich integriert.

Ähnlich die Zusammensetzung der Formation Diversity, hier wurde aus der ehemaligen Kindergruppe und der Kooperation mit Geschwister-Scholl-Schule und Albert-Schweitzer-Schule ein starkes Team geformt. Diversity startet in der Verbandsliga Süd-Ost I. Die Tänzerinnen der Formation Nova tanzen schon seit mehreren Jahren beim TSC Egelsbach und wollen mit ihrer Choreografie den Kampf zweier Gruppen ums Überleben darstellen, bis zum Ende ist jedoch unklar, wer gewinnt.

Auch die Formation Pamoja ist aus einer Kooperation zwischen der Albert-Schweitzer-Schule in Langen und dem TSC Egelsbach entstanden. So wurde den jungen Damen der Start bei Turnieren ermöglicht und sie konnten mittlerweile bis in die Oberliga aufsteigen.

Die Choreografie von Katrin Riedl und Silja Erba setzt auf die Magie der Hände – je mehr, umso wirkungsvoller – und zwar so perfekt, dass die Formation Pamoja damit den ersten Platz beim Turnier in Bürstadt erreichte.

Jasmin Greiner kam über ihre berufliche Laufbahn zum TSC Egelsbach. Als Lehrerin an der Albert-Schweitzer-Schule kam sie mit der Tanz-Kooperation in Verbindung. „Ich tanze für mein Leben gerne und in der zweiten Bundesliga an den Start zu gehen, ist eine tolle Erfahrung“, beschreibt die 27-jährige Grundschullehrerin ihre Erfahrung mit der Formation Karmacoma.

Die Choreografie der Tanzgruppe des Tanzsportclubs die Gedanken einer werdenden Mutter thematisiert.

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