„Ein Vorbild für uns alle“ Verdienstkreuz am Bande für Hildegard Fendt

Staatssekretär Michael Bußer zeichnete mit Hildegard Fendt aus. Foto: Hessische Staatskanzlei /p

Wiesbaden/Langen (red) – Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, hat Hildegard Fendt aus Langen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. „Mit Herzblut und Leidenschaft hilft Hildegard Fendt seit vielen Jahrzehnten in gemeinnützigen Gruppen, Einrichtungen und Vereinen mit.

Durch ihr soziales Engagement für bedürftige Menschen ist sie ein Vorbild für uns alle“, sagte Michael Bußer. „Ich freue mich, Hildegard Fendt für ihr langjähriges und nachhaltiges Wirken zum Wohle der Gemeinschaft heute mit dem vom Bundespräsidenten verliehenen Verdienstkreuz am Bande auszuzeichnen“, sagte der Regierungssprecher bei einer Feierstunde in der Hessischen Staatskanzlei.

Die Hospizgruppe Langen der internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand nimmt im vielfältigen Engagement von Hildegard Fendt einen besonderen Platz ein. Die heute 78-Jährige zählte 1997 zu den Hauptinitiatorinnen zur Gründung der Hospizgruppe, die sich der Sterbebegleitung schwerkranker Menschen und dem Beistand Angehöriger widmet. Seither wirkt sie sehr aktiv in diesem Bereich mit, schloss 1997 ihre Ausbildung zur Sterbebegleiterin ab und arbeitet speziell im DRK-Seniorenzentrum sowie im häuslichen Bereich. Hildegard Fendt habe darüber hinaus regelmäßig an monatlichen Treffen für Sterbebegleiter, Fortbildungen und Supervisionen teilgenommen, womit die soziale Arbeit ein Teil ihres Alltags geworden sei, erläuterte der Regierungssprecher.

Großes Engagement

„Mit ihrer ruhigen und liebevollen Art steht Hildegard Fendt seit Jahren schwerkranken und trauernden Menschen geduldig zur Seite. Dies fordert eine ungemein bewundernswerte Selbstlosigkeit und Herzensgröße.“ Im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements war die gelernte Erzieherin über vier Jahrzehnte Ansprechpartnerin für die Caritasgruppe Liebfrauen und mehr als 20 Jahre Mitglied im Frauenkreis St. Jakobus. In ihrer Funktion vermittelte sie unter anderem Beratungsgespräche, half bei Problemen und machte Krankenbesuche. Um ihre Arbeit zu optimieren, pflegte Hildegard Fendt einen engen Kontakt mit der Außenstelle Dreieich der Caritas. Zudem unterstützte die Langenerin drei bis viermal in der Woche die Mitarbeiter im Altenheim.

Dass Hildegard Fendt ihre Heimatstadt am Herzen liegt, zeigt auch ihr Engagement bei der Langener Tafel, bei der sie heute noch aktiv im Vorstand mitwirkt und Lebensmittel ausgibt. Eines ihrer bemerkenswertesten Projekte war das Sammeln von Spenden für den Aufbau einer Entbindungsstation sowie für die Unterstützung eines Kinderheims für von Eltern verstoßene Mädchen in Indien.

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