Blutspendetermin in der Willy-Brandt-Halle Etwas für die Gesellschaft tun

Auf dem Bild von links: Christine Winkler, Lothar Schumacher (150. Mal gespendet), Rainer Schmitt (Vorsitzender DRK Ortsverband Mühlheim) Foto: nj

Mühlheim (nj) – Der Gesellschaft etwas zurückgeben. Das hört man von vielen, die Blut spenden. Aber auch gesund soll es sein. Der Körper produziert nach der Blutabnahme direkt neues, frisches Blut. Vielleicht ist es auch die Gewissheit, gesund zu sein. Viele Menschen haben sich vergangenen Woche in der Willy-Brandt-Halle eingefunden, um fleißig die 500 Milliliter-Beutel zu füllen. „Schenke Leben, Spende Blut“, so das Motto des Deutschen Roten Kreuzes. Die kontinuierliche Sicherstellung der Versorgung mit überlebenswichtigen Blutpräparaten wird zu einer immer größeren Herausforderung: Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötig. Neben den klassischen Blutgruppen ist es bei weniger bekannten Blutgruppen immer kritischer. Und ein Unfall passiert schnell, bei dem Bluttransfusionen benötigt werden. Umso wichtiger ist es, eigentlich den Spendenaufrufen der Organisationen zu folgen. Bestes Beispiel ist Lothar Schumacher: Ganze 150 Mal hat er in seinem Leben schon Blut gespendet. Eine beachtliche Anzahl, die nur von wenigen Menschen erreicht wird. Für diese Leistung bekommt er eine Urkunde und die goldene Blutspendenadel mit goldenem Lorbeerkranz. Wer beim DRK spendet, bekommt anschließend eine Stärkung, damit der Haushalt im Körper nicht versagt. Neben dem guten Gefühl etwas für die Gesellschaft zu machen, ist auch das selbstlose Schaffen der ehrenamtlichen Mitglieder des Ortsverband Mühlheim nicht zu verleugnen. Die Damen und Herren sorgen für einen reibungslosen Ablauf, damit das Abzapfen ohne Probleme abläuft. Dahinter steckt nämlich viel Organisation. Deshalb ist auch die ganze Willy-Brandt-Halle in Benutzung. Im Foyer ist die Anmeldung sowie Tische für den anschließenden Imbiss und im Saal befinden sich die Ärzte und Assistenten, die für alles andere sorgen. Die Schlangen an der Anmeldung waren teilweise richtig lang. Bis zu den Türen standen willige Spender. Neben Lothar Schuhmacher gab es vier weitere, die ihr 25. Mal hatten und zwei weitere mit dem 10. Beitrag zur Lebensrettung. Nicht jeder darf direkt spenden. Ein Team von Ärzten begutachtet zuvor jeden Einzelnen. Der vorher ausgefüllte Fragebogen wird gemustert und durch ein Vorgespräch im Anschluss entschieden, ob es auf die Liegen gehen kann. Mit acht Liegen war das in Mühlheim ein Pump-Akkord. Sobald die Freiwilligen den halben Liter voll haben, werden sie zu einem Ausruhplatz begleitet. Sofort wird der nächste aufgerufen und an das kleine Gerät angeschlossen. Ist das Soll erreicht, gibt es einen kleinen Laut von sich. Wer es geschafft hat darf sich stärken. Mit Softdrinks und Kaffee schmeckt die Wurst im Brötchen danach umso besser. Ist das Blut in Ordnung, erhält man als Erstspender seinen Spendenausweis ein paar Wochen danach. Der Weg ist also geebnet, um Lothar Schumachers Leistung auch zu erreichen. Der nächste Termin findet am 3. April in Lämmerspiel statt. Dann kann von 15.45 bis 19.45 Uhr fleißig gespendet werde.

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