Friedrich-Ebert-Schüler setzen 150 Esskastanien

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150 Esskastanien haben Mädchen und Jungen der Friedrich-Ebert-Schule gesetzt. Sie trafen sich an der Ulrichschneise im Wald zwischen Dietesheim und Lämmerspiel. Dort hat ein Sturm Bäume auf einer Fläche an einer Wegekreuzung umgeworfen, nur einzelne, hohe Kiefern blieben stehen. Sie können mit Zapfenwurf den Wuchs neuer Pflanzen auslösen, erläuterte Förster Till Baumhöfner. Die Kastanien sind eigentlich in Südeuropa zu Hause und können vielleicht besser die heißen Sommer verkraften, erklärte der Experte die Wahl der Sorte. Die Jugendlichen arbeiteten mit Gummistiefel und Spaten in Schnee und Matsch, auch Christoph Jöckel vom Verein Zugpferd unterstützte die Aktion. Im Wahlpflichtunterricht „Umwelt und nachhaltige Bildung“ bereiteten sich die Teenager auf den von der Stadt finanzierten Einsatz vor. Auf dem Schulgelände haben sie bereits ein Hochbeet und eines mit Frühblühern angelegt und so erreicht, dass am Rasenrand ein Blühstreifen stehen bleibt. Für ihr Engagement ist die Gruppe um Lehrerin Barbara Giuliana schon ausgezeichnet worden.
M / Foto: prochnow