700 Schüler und Lehrkräfte nehmen am Benefizlauf der Friedrich-Ebert-Schule teil „Gesunde Füße laufen für kranke“

Beim „Run for Help“ unterstützten die Sponsoren die Läufer mit 50 Cent oder einem Euro pro gelaufene Runde. Foto: m

Mühlheim (m) – So lautete neulich das Motto einer Benefizaktion der Friedrich-Ebert-Schule (FES). Nahezu sämtliche 700 Schüler und alle Lehrkräfte trafen sich im Sportzentrum an der Anton-Dey-Straße, ein Versprechen von Eltern, Tante oder Onkel, Großeltern, Nachbarn oder die Firma nebenan in der Tasche, für jede gelaufene Runde ihres Schützlings einen festen Betrag zu zahlen.

50 Cent oder ein Euro waren die üblichen Beträge, mit denen Sponsoren die gute Sache unterstützten. Manche Mädchen und Jungen der gewannen ihre Förderer sogar dafür, zwei, fünf oder noch mehr Euro locker zu machen. Der Gewinn des „Run for Help“ auf der Aschenbahn des städtischen Stadions wird die Haupt- und Realschule mit der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft, DMSG, teilen. Ihr sind auch die Main-Sterne in Mühlheim angeschlossen. Die Selbsthilfegruppe berät Menschen, die von der tückischen Krankheit betroffen sind, seelisch und rechtlich, organisiert Kurse und Ausflüge sowie Fahrdienste für Betroffene, die bereits an den Rollstuhl gebunden sind, zu Ärzten und Veranstaltungen. In Hessen seien zwischen 8.000 und 9.000 Bürger an MS erkrankt, informierte Karin Herring von der Geschäftsstelle Frankfurt, die Dunkelziffer sei hoch. Oft werde der Nervendefekt erst spät erkannt. FES-Schulleiter Dominic Rust und seine Stellvertreterin Christine Schurrat drückten den Schülern nach jeder Runde Stempel auf den Arm, liefen aber auch selbst einige Runden. In ihren Augen ging es nicht allein um die materielle Hilfe. Die Jugendlichen selbst stärkten ihr Gemeinschaftsgefühl und praktizierten soziales Engagement, betonte der Rektor. Im Vorfeld hatte Sprecherin Herring die Schüler besucht und jahrgangsweise in der Aula informiert und für die Situation der chronische Kranken sensibilisiert. Die jungen Mühlheimer erfuhren dabei, dass Verständnis und Hilfe keine Frage des Alters sei, sondern jeder sich für seine Mitmenschen engagieren könne. Eigentlich sollte der Lauf auf zwei Tage verteilt stattfinden. Wegen des Regens starteten jedoch alle Klassen gemeinsam. Die 10cR hatte noch eine besondere Aufgabe, die Abschlussklasse sorgte für einen Imbiss und verkaufte Getränke.

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