Zuchtschau des Deutschen Teckelklub 1888 Offenbach/ Mühlheim Große Bühne für kleine Dackel

Zuchtrichterin Heike Behring begutachtet Dackel Charly ganz genau. Foto: nj

Mühlheim (nj) – Die schönsten Dackel heißen Carlos, Sherlock und Co. Auf der Zuchtschau des Deutschen Teckelklub 1888 Offenbach/ Mühlheim vergangenes Wochenende haben Dackel unter einer professionellen Richterin um Bewertungen wie vorzüglich, sehr gut und gut gekämpft. Die Besitzer mussten mit den Hunden im Kreis laufen und jeder der 15 Teilnehmer wurde körperlich begutachtet.

„In jungen Jahren war er bestimmt mal ein Feger“. So beschreibt Heike Behring, Zuchtrichterin für Teckel, ein Veteran. Dieser Hund ist schon älter als acht Jahre und tritt außer Konkurrenz an. Doch an diesem Tag treten auch Hunde in verschiedenen anderen Klassen an. Die Kategorien unterscheiden sich hauptsächlich bei den Haaren. Ob Kurz-, Lang oder Rauhaardackel, alle Teilnehmer werden entsprechend nach den internationalen Richtlinien bewertet. Festgelegt sind diese durch die Fédération Cynologique Internationale (FCI) und durch den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Die Regeln dieser beiden Verbände sind dann maßgeblich für die Bewertung der Hunde. So steht extra ein Tisch bereit, auf dem dann die Vierbeiner durch die Richterin untersucht werden können.

Die besonderen Hunde sind in erster Linie Jagdhunde, dennoch geht Heike Berhing nicht zimperlich mit den Dackeln um. Die Zähne werden mal eben begutachtet und der Brustumfang wird ohne Weiteres gemessen. Ein reinrassiges Tier hat eben durch kynologische Eigenschaften vorgeschriebene Formen. Weiter wird darauf geachtet, ob die Wirbel alle gleichmäßig verlaufen oder, ob es Zusammenwüchse oder Fehlstellungen gibt. Bei Langhaardackeln sind der Schwanz und die Beine besonders wichtig, denn an ihnen befindet sich die Fackel. Die langen Haare am Ende der Gliedmaßen müssen den Voraussetzungen entsprechen. Auch die Bodenfreiheit ist festgelegt. Ein Drittel zu zwei Drittel, erklärt die Richterin laut durch das Mikrofon. Das Fell an sich bekommt eine genaue Untersuchung, ob Fehlstellen vorhanden sind. Alle Bewertungen gibt sie über die Anlage laut wieder, dass es jeder mitbekommt.

Dennoch, im Vordergrund steht immer das Tierwohl und auf das Wesen selbst wird auch geachtet. In erster Linie ist eine Zuchtschau eine Voraussetzung für das Züchten eines reinrassigen Dackels. Daher wird nicht nur auf das Aussehen geachtet, sondern auch auf das Erscheinungsbild und wie sich der Hund zeigt. „Man möchte keine wesensschwachen Hunde züchten“. Der Dackel selbst erfreut sich in Mühlheim einer großen Beliebtheit. Mit vielen Eigenschaften ist er in der Jagd ein gern gesehener Begleiter. Ob die Wasserarbeit bei der Jagd von Enten, oder als Fährtenleser, selbst als Familienhund ist er gern gesehen.

Am Ende des Tages hat es in sechs Kategorien Sieger gegeben.

Der Pokal des Tagessiegers und der Pokal der Stadt Mühlheim, gestiftet von Daniel Tybussek, bekam der Kurzhaarrüde „Baileys von der flinken Pfote“, zusammen mit seinem Herrchen Gerhard Laukhardt. Die Hunde bekamen außerdem ihre Wertungen in ihre Ahnentafel geschrieben, mit denen die Voraussetzungen für das Züchten gegeben sind.

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