Rosemarie Palm wieder als Vorsitzende gewählt

Jahreshauptversammlung der Awo Mühlheim

Den aktuellen Vorstand der Awo bilden Petra Buschhaus, Irmgard Breuer, Stellvertreter Daniel Lange und Vorsitzende Rosemarie Palm, Gaby Mollbach, Regina Wolfrum und Marianne Hanninger. (von links) Foto: m

Mühlheim (m) – Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) möchte seine Hilfsangebote ausweiten und darüber informieren sowie neue Aktivitäten starten. Die Pläne präsentiert der neu gewählte Vorstand in gemütlicher Runde im Pavillon an der Fährenstraße.

Das Kuchenbüfett ist angerichtet. Die Mitglieder des Führungsgremiums haben ihre leckersten Rezepte hervorgeholt und die Backöfen angeworfen, die Ergebnisse stehen verführerisch im Erker des Awo-Pavillons aufgereiht. Zur Präsentation ihrer Vorhaben haben sich noch nicht so viele Gäste eingefunden, die sowieso schon dem Wohlfahrtsverband angehören. Rosemarie Palm wurde auf der Jahreshauptversammlung vor einigen Wochen als Vorsitzende bestätigt. Ihr Team stellt eine gute Mischung aus erfahrenen Kräften und jüngeren Mitstreitern dar. So ist ihr Stellvertreter der Augenoptikermeister und Filialleiter Daniel Lange, der vielen Fastnachtern als empathischer Prinz des Lämmerspieler Carneval-Vereins in guter Erinnerung ist.

Keiner wollte Schriftführer werden

Die Kasse des Vereins führt jetzt Marianne Hanninger, für den Posten des Schriftführers fand sich bislang kein Mitglied, seine Aufgaben muss jeder mal übernehmen, erklärt Rosi Palm. Beisitzer sind Petra Buschhaus, die erstmals im Führungsgremium sitzt, Irmgard Breuer und Gaby Mollbach, die vom aufgelösten Lämmerspieler Ortsverein kommen, und Regina Wolfrum. Rund 100 Personen umfasst die Mühlheimer Gruppe, die sich im Neuaufbau sieht. „Viele Mitglieder sind in den vergangenen Jahren verstorben, ausgetreten oder weggezogen“, informiert die Vorsitzende. Derzeit liefert die Awo etwa zwei Dutzend „Essen auf Rädern“ aus, und dieser Service soll ausgebaut werden. Auch im „Mobilen sozialen Hilfsdienst“ will sich die Runde neu formieren.

Bei diesem Angebot geht es um Unterstützung im Haushalt, Fahrten zum Arzt und anderen Hilfestellungen für Senioren und Menschen mit Behinderungen. „Das läuft an, wir haben schon Kontakt zur Krankenkasse hergestellt, um die Modalitäten zur Abrechnung zu vereinbaren“, lautet der Stand der Dinge. Vier Fahrer sind als „geringfügig Beschäftigte“ an Bord, einer in Teilzeit. Derzeit chauffieren sie vor allem Demenz-Patienten aus dem ganzen Kreis Offenbach im Auftrag des DRK Dietzenbach.

Männer sollen im Alltag helfen

Die Männer haben noch Kapazitäten frei, sollen künftig verstärkt in der Mühlenstadt Hilfe im Alltag und häusliche Dienste wie Reinemachen und Einkaufen übernehmen. „Mal sehen, wie der Bedarf ist“, erläutert Sprecherin Regina Wolfrum die nächsten Schritte, „eventuell stellen wir zusätzliche Kräfte ein“. Die Angebote sollen der Bevölkerung mit einer Wurfsendung bekannt gemacht werden. Dazu haben einige Vorstandsleute beim Bezirksverband eine Schulung zur Öffentlichkeitsarbeit absolviert und gehen demnächst mit einem komplett neuen Internetauftritt online.

„Wir wollen mit Kompetenz vor Ort werben und die Infrastruktur von Mühlheim als ’Stadt der kurzen Wege’ nutzen.“ Daneben sind ein Grill- oder Sommerfest geplant und eine Fahrt nach Münster am 1. Dezember. In den Räumlichkeiten an der Fährenstraße soll wieder ein regelmäßiger Treff bei Kaffee, Spielen oder Stricken, vielleicht mit Vorträgen für Senioren eingerichtet werden. Die Adresse wird auch für private Feiern mit Küchennutzung vermietet. Auch für 2019 wird schon geplant, wenn die Arbeiterwohlfahrt Deutschland 100 Jahre alt wird. Infos gibt’s unter Telefon 06108 77 204 (Anrufbeantworter).

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