Aktionsgruppe „Fairer Handel“ setzt Zeichen der Solidarität in schwierigen Zeiten Mit Kauf von Weihnachtstüten helfen

Die Aktionsgruppe „Fairer Handel“ der Pfarrgemeinde St. Markus verkauft mit den beliebtesten Produkten aus dem Fairen Handel gefüllte Weihnachtstüten. Foto: p

Mühlheim (red) – Seit März 2009 gibt es in der katholischen Pfarrgemeinde St. Markus die Aktionsgruppe „Fairer Handel“. Gemeindemitglieder verkaufen nach den Familiengottesdiensten und bei kirchlichen Veranstaltungen fair gehandelte Waren aus Afrika, Lateinamerika und Asien.

„In der aktuellen Situation kann die Gruppe nur sehr eingeschränkt die Partner aus den Entwicklungsländern mit ihrem Verkauf unterstützen“, schreibt Claudia Oberbeck vom Gesamtgemeinderat der Pfarrgruppe Mühlheim. „Um dennoch ein Zeichen der Solidarität zu setzen, bietet der Faire Handel in St. Markus am dritten Adventssonntag Weihnachtstüten an. In den Tüten befinden sich die beliebtesten Produkte aus dem Fairen Handel wie Kaffee, Tee, Gebäck, Honig, Schokolade und eine Weihnachtsüberraschung.“ Wer eine Weihnachtstüte erwerbe, erziele gleich drei Gewinne. Erstens: Beim Fairen Handel würden mit den Produzenten der Waren langfristige Verträge geschlossen und Preise bezahlt, die auch Spielraum für Investitionen und menschenwürdige Lebensbedingungen geben würden. Zweitens: Die Produkte seien qualitativ hochwertig und stellten eine echte Alternative zu Markenprodukten dar.

Drittens: Der Verkauf erfolge ehrenamtlich. Mit dem Gewinn unterstütze die Aktionsgruppe regionale und Mühlheimer Entwicklungsprojekte und Initiativen in Afrika, Lateinamerika und Asien.

Die Weihnachtstüte wird Claudia Oberbeck zufolge für 25 Euro angeboten. Bestellungen nimmt die Aktionsgruppe per E-Mail an fairerhandel[at]pfarrgruppe-muehlheim[dot]de oder im Pfarrbüro von St. Markus unter der Rufnummer Z  06108-74169 entgegen

Am kommenden Sonntag, 13. Dezember, können die Tüten nach dem 10 Uhr- Sonntagsgottesdienst in der Kirche mitgenommen werden. Weitere Möglichkeiten der Abholung bestehen im Kontakt mit der Aktionsgruppe.

Der Faire Handel in St. Markus bittet um Unterstützung für seine Aktion. „Corona macht deutlich, wie eng wir global verbunden sind“, so Claudia Oberbeck. „Die Bevölkerung in den Entwicklungs- und Schwellenländern braucht unsere Solidarität - erst recht in diesen Krisenzeiten. Wir sind dankbar, dass es uns im Fairen Handel gelingt, nachhaltig produzierende kleinbäuerliche Betriebe mit einem kleinen, aber wirksamen Beitrag zu unterstützen.“

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