Artistik und viel Spaß beim 6. Possmanncup

Männerballette tanzen in Mühlheim um den Sieg

Hacke, Spitze, Winkel: Bei der KaKaM drehte sich alles um die Zahl „7“, dazu tanzte das Team zu „7 Fässer Wein“, „7 Brücken“, „7 Tage Sonnenschein“ und als „7 Zwerge“. Foto: Prochnow

Mühlheim (m) – Das Helau kommt auch einem eingefleischten Narren ab Aschermittwoch nicht mehr so leicht über die Lippen, ein Männerballett aber schon auf die Bühne. Immer ein paar Tage nach dem Rosenmontagszug ziehen Männerballetts aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet in die Willy-Brandt-Halle. Am vergangenen Samstag folgten 13 Gruppen der Einladung des Mühlheimer Karnevalvereins (MKV) zum 6. Possmann-Cup.

Dabei geht es nicht allein um Leistung, Fantasie und Harmonie der Choreografien. MKV-typisch steht der Spaß im Vordergrund, betonte Thomas Lauf, Mühlheims Antwort auf Thomas Gottschalk. Die Antworten auf „Let’s Dance“ heißen Schlappedabber, Höchebäuch oder Wingertsknorze, sie sind Bauarbeiter, Formel-1-Piloten oder sieben Zwerge, bewegen sich graziös, schnell und akrobatisch.

Die meisten Punkte der Juroren erhielten die „Nachteulen“ aus Hochheim mit dem „magischen Turnier“. Sie brachten einen Hauch von Harry Potter ins Bürgerhaus, kamen mit einer Lok auf „Gleis 9 3/4“ an, trugen in Trikots und auf „fliegenden Besen“ ein „Quidditch-Turnier“ aus. Auch die Sportskanonen vom Untermain glänzten mit akrobatischen Figuren und Würfen, wie sie mittlerweile fast zum Standard der heiteren Darbietungen gehören. Die Gewinner gefielen zudem mit einer umfangreichen und attraktiven Requisite auf der Bühne. Zweite wurde die Flying Energy aus Weiterstadt, Dritte das Männerballett von den Katholischen Karnevalisten Mühlheim.

Striptease-Einlagen erheitern Publikum

 In ihren bunt gemusterten Anzügen bildeten sie Pyramiden, schlugen Purzelbäume um die Arme ihrer Nebenmänner und ließen sich in die Arme der Kameraden ausgestreckt fallen. Bei der KaKaM drehte sich alles um die Zahl „7“, dazu tanzte das Team zu „7 Fässer Wein“, „7 Brücken“, „7 Tage Sonnenschein“ und als „7 Zwerge“. Zu den meist gesehenen Auftritten zählten die Striptease-Einlage – bis zur güldenen Unterwäsche, oder zumindest erotische Szenen. Doch die Stimmung kam nur langsam in Fahrt. Kurz vor Mitternacht änderte sich das, Rock’n’Roll aber auch Pop-Hits heizten den Zuschauern ein.

Diesmal hatten sich nicht ganz so viele Gruppen angemeldet, so schickte Moderator Lauf Akteure und Zuschauer immer wieder in eine Pause zum Lose-Kaufen und Schoppe’-Petzen! Auch an der Theke des Sponsors lief ein Wettbewerb, und die Schiwwerberger aus Niedergründau hatten mit der KaKaM die durstigsten Kehlen. MKV-Vorsitzender Uwe Weigand verloste Gutscheine für Auftritte der Firedrums und des eigenen Männerballetts, für Gerdas, Kikeriki-Theater und Frühstück sowie Preise örtlicher Betriebe. Außer Konkurrenz starteten im Programm die jungen Damen und ein Mann der Flying Stars mit ihrer Mafia-Chroeographie und die Ga-Ga-Girls im Matrosenkostüm vom MKV sowie die Solo-Garde-Tänzerin Sabrina Herd von der DJK.

 

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