Besuch der CDU-Sommerfraktionssitzung am Neubau der Kita Wilhelm-Busch-Straße Neubauprojekt macht weiter Fortschritte

Die CDU-Sommerfraktion informierte sich vor Kurzem über die Fortschritte am Neubau der Kita Wilhelm-Busch-Straße. Foto: m

Mühlheim (m) – 100 Mädchen und Jungen in vier Kindergarten-Gruppen und 24 in zwei U3-Kreisen werden zum Jahreswechsel in die nagelneue Kita Wilhelm-Busch-Straße einziehen. Keine Frage, die Kinderbetreuung bleibt das Top-Thema in der Mühlenstadt. Darum legte die CDU eine ihrer „Sommerfraktionssitzungen“ auf die Baustelle, um sich aus erster Hand über die Fortschritte am Neubauprojekt zu informieren.

Parteivorsitzender Marius Schwabe begrüßte neben einem Dutzend Stadtverordneter die verantwortlichen Fachleute aus dem Rathaus. Till Böttcher, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung, Hochbau und Liegenschaften, fasste das Engagement der Kommune für den Nachwuchs mit konkreten Zahlen zusammen. Durch Erweiterungen und Umbauten an vorhandenen Immobilien wurden seit 2011 insgesamt 224 neue Kindergartenplätze geschaffen.

Für acht Millionen Euro entstanden Neubauten für 249 Mädchen und Jungen in U3- und in Ü3-Gruppen, dazu 550 Plätze in der Schulbetreuung. Auf dem städtischen Gelände an der Busch-Straße werden nun auf einer Grundfläche von 711 Quadratmetern in einem Riegelbau weitere 124 Plätze bereitgestellt. Die Säle der älteren Sprösslinge befinden sich neben Sanitär- und Personalräumen im Obergeschoss. Der Stahlbalkon vor den Fenstern zählt auch als Fluchtweg, erläutert Petra Bördlein, Sachgebietsleiterin Hochbau.

Das Gebäude ist 45 Meter lang und kann vielleicht schon Ende des Jahres im Erdgeschoss die jüngsten Nutzer beherbergen. Zwischen den Gruppen- liegen die Ruheräume für die Jüngsten, zeigt die Frau vom Fach auf den ausgehängten Plänen im Freien. Am Eingang werden Küche und Bewegungssaal untergebracht.

4,93 Millionen Euro sind jetzt für das jüngste Projekt veranschlagt. Nach stark gestiegenen Preisen am Bau rechnet der Fachbereich mit 20 Prozent höheren Kosten als ursprünglich geplant. Allein für die Außenanlagen sind 530.000 Euro im Haushalt eingestellt, denn es gilt, einen Teil des Geländes als öffentlichen Spielplatz zu belassen. In den Augen von Leiterin Bördlein waren die Anregungen aus dem Architekten-Wettbewerb bereichernd.

Die gestiegenen Kosten seien auch der Planung von Essensversorgung und Hygienestandards geschuldet, hieß es. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wäre zu teuer geworden, unterrichtete Böttcher, jetzt wird es begrünt.

Auch auf Lüftungs- und Klimaanlage wird zugunsten von Sonnenschutz in Form von Markisen verzichtet. Einen Aufzug aber braucht die Kita, damit alle Areale barrierefrei zugänglich sind.

73 Aufträge hat das Amt an Fachfirmen vergeben, darunter zwei an Mühlheimer Unternehmen. Für die Innenausstattung erfolgen weitere Ausschreibungen. Die Unionspolitiker zeigten sich sehr interessiert an den Daten. Weitere Bürger nahmen die Einladung zum Rundgang in den Ferien diesmal nicht an.

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