Vierte Ausgabe des Noise’n’Burg-Festivals 17 Bands rocken in Neu-Isenburg

Die Leipziger Band Krahnstøver mit Sängerin und Gitarristin Stefanie Heinitz. Foto: col

Neu-Isenburg (col) – Zehn Stunden Rock, Metall, Singer/Songwriter und kleine Ausflüge in die Welt der elektronischen Musik bot das vierte Noise’n’Burg-Festival. 

Wechselweise im Jugendcafé und im Club Voltaire traten junge Bands, etablierte Musiker der regionalen Szene und auch schon größere Namen auf die Bühnen – 17 Bands hatte Jugendcafé-Leiter Dirk Kühnel gemeinsam mit 40 Helfern der Rock-AG für das Festival gewinnen können. Mit 120 Besuchern war die Veranstaltung nicht ausverkauft – aber die Gäste, die gekommen waren, hatten ihren Spaß. Ein besonderer Auftritt war der von der Leipziger Band Krahnstøver.

Ungewöhnliche Klänge von Krahnstøver

Sängerin und Gitarristin Stefanie Heinitz und ihre beiden Musiker, August Hoffmann (Synthesizer, Gesang und Percussion) und Torsten Welk (Schlagzeug, Percussion), kamen mit eher ungewöhnlichen Indietronic nach Neu-Isenburg. Der Sound macht aber neugierig, mehr und mehr füllt sich der Platz vor der kleinen Bühne. „Das ist cool, ich stehe ja eigentlich eher auf die härteren Sachen, aber das ist mal was ganz anderes und echt hörenswert“, sagt der 20 Jahre alte Sebastian und freut sich über diese Entdeckung.

40 Helfer aus der Rock-AG des Jugencafés

„Es ist prima, dass diese Musik hier auch gut ankommt, es war ein Tipp von mir, die Band hier zum Festival zu holen“, ist Dirk Kühnel zufrieden. Er hat die Leipziger Band des Jahres 2011 auf einem Festival gesehen und sie in die Hugenottenstadt gelockt. Die Anreise hat sich also gelohnt. Krahnstøver kamen überaus gut an. „Die Organisation dieses Festivals mit dieser großen Anzahl an Bands gelingt nur, weil wir so tatkräftige Jugendliche und junge Erwachsene haben, die das gemeinsam stemmen“, erläutert Kühnel. Die 40 Leute, die zum Team der Rock-AG gehören, kümmern sich um die Technik, den Aufbau, den Einlass bis hin zum Catering für Musiker und Gäste.

Texas Local News und Darkest Horizon stehen auf der Bühne

Auch wenn es sich zum Abend hin noch einmal merklich für die Headliner wie Texas Local News aus Frankfurt und Darkest Horizon füllte, war der Leiter des Jugendcafés mit der Besucherzahl nicht so ganz zufrieden. „Eine solche Veranstaltung hat generell mehr Besucher verdient. Das ist klar“, sagte Kühnel. Der pädagogische Auftrag sei aber erfüllt, junge Leute bringen sich gemeinsam für eine große Veranstaltung ein und die Gäste, die gekommen sind, hatten auch ihren Spaß. Das Noise’n’Burg-Festival ist unterstützenswert, findet auch Daniel Baum, Gitarrist von Darkest Horizon. Die Musiker der Band kommen aus Rodgau, Frankfurt, Dietzenbach und sind dem Jugendcafé schon etwas länger verbunden.

Gute Gelegenheit für ein Heimspiel

„Wir haben 2012 auch schon beim letzten Isla-Festival gespielt und kommen gerne hierher, obwohl wir sonst auch auf größeren Bühnen spielen“, sagt der Musiker der Metal-Band mit den schönen Melodien. Es sei für Darkest Horizon, die in den vergangenen Monaten viel in ganz Deutschland und auch im Ausland gespielt haben, auch eine gute Gelegenheit die heimischen Fans wieder ein bisschen zu aktivieren, betonte Baum.

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