Kulturpreis an Gabriele Urbanski verliehen

Ein besonderes Vermögen, die Menschen zu begeistern

Bürgermeister Herbert Hunkel (rechts) und Kulturdezernet Theo Wershoven überreichen Gabriele Urbanski, Kirchenmusikerin der Johannesgemeinde, den Kulturpreis 2017 der Stadt Neu-Isenburg. Foto: Postl

Neu-Isenburg (lfp) – Es war, als hätte sich der große Reformator Martin Luther angekündigt, um das Jubiläum seines Thesenanschlages in der Johanneskirche mitfeiern zu wollen. So groß war das Interesse seitens der vielen Gäste, die zum festlichen Konzert unter dem Titel „Eine feste Burg ist unser Gott“ gekommen waren. Freilich wussten alle, dass Luther nicht kommen würde, aber dass es wieder ein besonderes Konzert werden würde, davon gingen alle aus. Und es gab noch einen anderen, ganz besonderen Grund: Die Leiterin dieses Konzertes – und vieler bereits vorausgegangener Konzerte – Gabriele Urbanski, erhielt den Kulturpreis der Stadt Neu-Isenburg.

„Ich bin heute besonders aufgeregt, ich freue mich riesig, aber wäre es doch nur schon vorbei“, sagte Gabriele Urbanski. Noch bevor sie den Eingangs-Psalm „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke“ dirigieren konnte, fand die Verleihung des Kulturpreises statt. „Wir sind ganz stolz und super glücklich, dass die Arbeit unserer Kirchenmusikerin mit einer solch besonderen Auszeichnung bedacht wird“, sagte Mathias Volz, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Johannesgemeinde.

Beim Konzert wirkte auch der Kirchenchor St. Caecilia von der katholischen Kirchengemeinde St. Josef mit. Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel begründete noch einmal die Vergabe des Kulturpreises an die Kirchenmusikerin der Johannesgemeinde. „Gabriele Urbanski hat ein besonderes Vermögen, die Menschen zu begeistern. Dies beginnt schon bei den Kleinsten und reicht über alle Generationen bis zu den Senioren“, betonte Hunkel. „Gabriele Urbanski traut ihren Chören recht viel zu und setzt sich mit besonderen Engagement dafür ein, dass die Aufgaben auch gelingen“, betonte das Stadtoberhaupt und führte die großen Konzerterfolge wie „Elias“ oder auch Gospelveranstaltungen an. Kulturdezernent Theo Wershoven zitierte Martin Luther: Musik ist eine Gabe Gottes, sie macht die Menschen fröhlich und vertreibt den Teufel. „Dank des großartigen Könnens und Engagements von Gabriele Urbanski konnten wir in den vergangen Jahren ganz tolle Konzertereignisse erleben“, sagte Wershoven.

Nachdem die stehenden Ovationen verhallt waren, kam Gabriele Urbanskis Stunde: „Ich bin total glücklich dass ich diese besondere Auszeichnung verliehen bekommen habe, denn ich weiß, was in Neu-Isenburg in Sachen Kultur so alles geboten wird. Ich möchte allen Menschen um mich herum, die mich auf dem Weg zu dieser besonderen Ehre begleitet haben, ganz besonders danken.“ Und dann hatte sie noch einen wichtigen Hinweis. „Dass diese ökumenische Zusammenarbeit zustande gekommen ist, haben wir Regina Engel von der katholischen Gemeinde St. Josef zu verdanken – sie spielt gleich die Orgel. Ich hätte mich nicht getraut zu fragen, ob der katholische Chor beim Reformationskonzert mitwirken würde“, meinte Gabriele Urbanski und dann dirigierte sie ihrer schwungvollen Art und Weise los.

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