Hospiz Stiftung Rotary Rodgau erhält Spende über 20.000 Euro DRK unterstützt Bau des Hospizes in Jügesheim

DRK-Chefsyndikus Paul Weil (von links), Rettungswachenmitarbeiter Niklas Macheridis, DRK-Kreisgeschäftsführer Doru Somesan, DRK-Vorstandsvorsitzender Dr. Holger Grothe, Rettungsdienstleiter Mike Tetzner, Hospiz-Schatzmeister Herbert Sahm, HSRR-Kurator Lothar Mark, Rettungswachenmitarbeiter Marco Degant und Hospiz-Stiftungsvorsitzender Dr. Nikos Stergiou bei der offiziellen Scheckübergabe. Foto: Hampe/p

Kreis Offenbach (red) – „Seligenstadt ist ein gutes Pflaster für unsere Stiftung“, sagte Herbert Sahm, Schatzmeister der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau (HSRR). Er durfte in den Räumen der DRK-Rettungswache in Seligenstadt einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro vom DRK-Kreisverband Offenbach entgegennehmen. Damit wächst das Stiftungskapital auf jetzt mehr als 1,25 Millionen Euro.

Das können die Verantwortlichen um den rührigen Stiftungsvorsitzenden Nikos Stergiou auch gut gebrauchen. Immerhin soll noch in diesem Jahr die Baugenehmigung für das stationäre Hospiz eingehen. Danach werden die Ausschreibungen auf den Weg gebracht und im Frühjahr soll Baubeginn sein. Der Spatenstich ist für den 30. März in Jügesheim am Wasserturm geplant.

Für den Vorsitzenden des Kreisverbandes Dr. Holger Grothe ist der Bau eines Hospizes eine wertvolle Ergänzung des Angebotes für Menschen in der letzten Lebensphase. Deshalb begleitete das DRK die Bereitschaft der Rodgauer Rotarier bereits seit der ersten Stunde und findet das große Engagement außergewöhnlich. Auch, dass die Rodgauer bereits sehr früh mit der Mission Leben einen Betreiber für die stationäre Einrichtung gefunden haben, sei anzuerkennen. Die Mission Leben ist der Partner für den Betrieb des Hospizes.

Für den Kreisgeschäftsführer des DRK Doru Somesan ist es ein Segen, dass die HSRR gemeinsam mit der Mission Leben guten Kontakt zu den ambulanten Palliativ- und Hospizgruppen hält. Denn ohne eine gute Zusammenarbeit aller ehrenamtlichen Kräfte wird es schwierig. Er weiß, worüber er spricht. Immerhin sind in seinem Kreisverband 19 Ortsvereine organisiert. Rund 800 Mitarbeiter sind derzeit in den verschiedenen Bereichen beschäftigt und werden von etwa 600 ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Nikos Stergiou drückt derweil aufs Tempo. Denn nach seinem Geschmack müsste das Spendenaufkommen noch etwas höher liegen. Aus diesem Grund hat er eine Initiative ins Leben gerufen und alle praktizierenden Hausärzte gebeten, sich daran zu beteiligen. Wenn sich zum Beispiel jeder Hausarzt mit 500 Euro beteiligt, würde zum Jahresende die 1,5-Millionen-Grenze überschritten. Bis dahin wird der Vorstand noch ein paar Klinken putzen müssen.

Schon 2020 soll das Hospiz eröffnet werden. Nach wie vor wird mit Kosten von 3,6 Millionen Euro gerechnet. „Preiserhöhungen sind nicht Bestandteil unserer Aktivitäten am Bau“, gibt sich Stergiou zuversichtlich: „Wenn jeder gibt, was er kann – dazu zähle ich auch die Handwerker, Handelskammern und Innungen –, dann kommen wir auch zum Ziel. Die bisher geführten Gespräche stimmen auf jeden Fall positiv.“

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