Tag der offenen Tür in der Brüder-Grimm-Schule Fahrradwerkstatt und Waffelbäckerei

Die Schüler-Vertretung um ihre Leiterin Heike Adam (Mitte) in der Waffelbäckerei. Foto: Postl

Neu-Isenburg (lfp) – Aus der Aula der Brüder-Grimm-Schule dringen rhythmische Klänge, der Flur ist mit Wohlgerüchen einer weihnachtlichen Backstube erfüllt und im Treppenhaus wird gerade ein Fahrrad repariert.

Viele Türen von Klassenräumen sind geöffnet, dort zeigen Schüler verschiedene Beispiele aus ihrem schulischen Unterricht. Im Schulhof steht ein Sanitätsfahrzeug mit Blaulicht, doch es ist kein Notfall, sondern nur eine Demonstration der Schulsanitäter um Hartmut Henkel. „Ja, wir sind eine lebendige Schulgemeinschaft, da wird allerlei geboten“, empfängt Schulleiterin Regina Barth weitere Eltern die sich mit ihren Kindern über das Angebot informieren wollen.

Unter den Besuchern sind vor allem Eltern, die ihre Kinder nach der Grundschule in eine weiterführende Schule mit Hauptschulabschluss oder der Möglichkeit zu einem Realschulabschluss schicken wollen. Neben der Ortsnähe ist vielen aber die Schulgemeinde mit ihrem Angebot wichtiger. Die Förderstufe an der Brüder-Grimm-Schule versteht sich zudem als Bindeglied zwischen der Grundschule und den weiterführenden Schulen. „Wir beraten die Eltern bei der Einstufung ihres Kindes in unser Kurssystem sowie beim Übergang in die weiterführenden Schulformen“, nennt Regina Barth einen besonderen Ansatzpunkt. Der Besuch der Haupt- und Realschule erfordert an der Brüder-Grimm-Schule keinen weiteren Schulwechsel.

Ferner wird den Schülern ein Übergang in die gymnasiale Oberstufe, ein berufliches Gymnasium oder eine Fachoberschule ermöglicht. Die pädagogische Mittagsbetreuung ist zudem ein weiterer Aspekt. Die neue Schülervertretung unter der Leitung von Heike Adams bekommt von Regina Barth diesmal besonderes Lob. „Die machen wirklich viel an unserer Schule und haben sich gerade für den heutigen Tag der offenen Tür besonders eingesetzt“, betont Barth. Die Schulsprecher Sascha Müller, Robin Weidner und Jonathan Eutsey kümmerten sich um den Empfang der Besucher und den reibungslosen Ablauf in der Waffelbäckerei.

Die Klasse „Ästhetische Bildung“ um Helena Jury führte eine Musical auf, die Hip-Hop-AG, die von Sarah Vetter geleitet wird, bot einen modernen Tanz. Matthias Vogel stellte die Fahrradwerkstatt vor und berichtete von der erfolgreichen Schulsozialarbeit. Viel Beachtung fand das Mola-Kunstprojekt um Martina Barenhoff sowie die Ausstellung „Planet Erde“ der Klasse 5cF um Juri Pellatz – hier ging es um die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll.

Ganz erfolgreich ist die Arbeit von Hartmut Henkel, der den Schulsanitätsdienst nicht nur aufgebaut sondern mittlerweile zu einer bekannten Institution gemacht hat. „Viele Schüler haben mittlerweile eine fundierte Ausbildung als Ersthelfer und Sanitäter erhalten und wir sind auch bei öffentlichen Großveranstaltungen im Einsatz“, verweist der Rettungssanitäter auf Einsätze bei Sportveranstaltungen oder sogar bei Heimspielen der Frankfurter Eintracht. Auch der Blutspendedienst wurde von den Mitgliedern des Schulsanitätsdienstes übernommen. „Viel ehemalige Schüler sind immer noch dabei“, lobt Henkel das Engagement der Schüler.

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