Stadtradeln/ Fortsetzung Seite 3

Fahrräder mit einem personalisierten Code versehen

ADFC-Codierer Holger Derigs (rechts) codiert das Fahrrad von Tillman Bock (zweiter links), daneben Franz Drews (ADFC) sowie Martin und Lennard Bock (links). Foto:lfp

Neu-Isenburg (lfp) – Radfahren ist nicht nur eine umweltfreundliche Fortbewegung, sondern auch für die persönliche Gesundheit förderlich. Doch auch das Radfahren erfährt, wie einst die Straßenbahn, eine „Elektrifizierung“.

Wer nicht nur mit eigener Muskelkraft in die Pedale treten will - oder es nicht mehr kann - dem stehen Fahrräder mit Elektroantrieb - entweder zur Unterstützung oder als vollwertiger Vortrieb zur Verfügung.

Doch auch bei diesen Fahrrädern gilt es, bestimmte Auflagen des Gesetzgebers zu beachten, genau darüber informierte die ADFC-Ortsgruppe Neu-Isenburg und Christian Andersch vom Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) im Vorfeld des Stadtradelns.

Am Isenburger Rathaus waren Informationsstände des ADFC, des DVR und der Firma Byke Leihfahrräder aufgebaut.

Der ADFC codierte zudem Fahrräder mit Stahl- oder Alu-Rahmen. „Bei Carbon-Rahmen haben wir noch ein echtes Problem, aber vielleicht findet sich ja hier auch bald eine Lösung“, sagte der Codier-Spezialist Holger Derigs.

Wer das vom Zahnarzt bekannte Fräsgeräusch an seinem Fahrradrahmen überstanden hatte, der erhielt sein Rad mit einem Code zurück, der es bei einem Diebstahl ermöglicht, Rückschlüsse auf den wahren Besitzer zu ziehen. „Diese Signatur enthält in verschlüsselter Form die Adresse und die Initialen des Eigentümers. So kann im Bedarfsfall der Eigentümer durch die Polizei schnell ermittelt und das gestohlene Rad zurückgegeben werden“, erklärte Franz Drews vom ADFC..

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