Buntes Programm beim Tag der TSG/Fortsetzung auf Seite 3 Fußball, Tanz und Überraschungen

Die Minis der Watzedonier bei ihrer Tanzdarbietung. Foto: Postl

Neu-Isenburg (lfp) – Der Fronleichnamstag ist der „Tag der TSG“ in Neu-Isenburg – und auch in diesem Jahr präsentierte sich der große Verein wieder einmal der Öffentlichkeit. „Das ist doch wieder mal unser Wetter“, sagte Vorsitzender Karl-Heinz Groh, als die G-Jugend-Fußballer gegen die SKG Sprendlingen zum Eröffnungsspiel aufliefen.

Im Anschluss zeigte die Capoeira-Abteilung die Kunst des afro-amerikanischen Kampftanzes, der freilich nur spielerisch ausgetragen wird. Dann war die Zeit der Ehrungen gekommen, Karl-Heinz Groh hatte einen ganzen Stapel von Urkunden zu verteilen und bat alle in die Gymnastikhalle. Da zufälligerweise auch Sportreporterin Martina Knief, seit 35 Jahren treues Mitglied der TSG, gekommen war, übernahm sie die Moderation. Und plötzlich stand Karl-Heinz Groh selbst im Mittelpunkt der Ehrungen. Eigentlich hätte er diese Auszeichnung beim Bunten Abend des Sports erhalten sollen, doch da weilte er im Urlaub. Eine Überraschung war es allemal: Erster Stadtrat Stefan Schmitt und IG-Vereine-Vorsitzender Walter Bechtold überreichten Groh den Rudolf-Seiferlein-Preis, den Ehrenamtspreis der Stadt. Bechtold hob hervor, dass es heutzutage besonders wichtig sei, ein Ehrenamt auszuüben: „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer kann ein Verein seine gesellschaftlichen, kulturellen oder sportlichen Ziele nicht erfüllen. Ob als Übungsleiter, als Betreuer in der Jugendarbeit oder als Vorstandsmitglied, ein Verein ist auf ehrenamtliche Mitglieder angewiesen.“ Karl-Heinz Groh ist seit 52 Jahren Mitglied der TSG und hat früh Verantwortung im Vorstand übernommen.

Er kam als Fußballer und absolvierte 1965 sei erstes Spiel in der B-Klasse. Schon mit 19 Jahren übernahm er als Kassierer in der Fußballabteilung entsprechende Verantwortung. „Am 20. Juni 1986, also einen Tag vor seinem 40. Geburtstag, wurde Karl-Heinz Groh von der Mitgliederversammlung zum Vorsitzenden gewählt – und das ist er heute noch“, sagte Walter Bechtold. Groh hatte maßgeblichen Anteil am Umzug der TSG von der Beethovenstraße in den Buchenbusch; hier konnte sich der Verein neu aufstellen. Die Mitgliederzahl stieg von damals 400 auf heute über 1000 Mitglieder.

Karl-Heinz Groh engagierte sich aber auch noch gesellschaftlich an anderer Stelle: Vier Jahre war er Vorsitzender des DGB Neu-Isenburg, über zehn Jahre arbeitete Groh im Kirchenvorstand der Marktplatzgemeinde mit und im Alter von 65 Jahren begann er beim Posaunenchor der Johannesgemeinde das Trompetenspiel zu erlernen. „An deinem 60. Geburtstag wurde dir der Landesehrenbrief verliehen und heute zeichnen wir dich mit dem Ehrenamtspreis unserer Stadt aus“, verkündete Bechtold unter großem Beifall der Mitglieder und Gäste.

Doch damit nicht genug, auch Landrat Oliver Quilling hatte einen Umschlag dabei. „Ich kenne Karl-Heinz Groh schon seit vielen Jahren, insbesondere durch mein Amt als Bürgermeister von Neu-Isenburg und ich weiß um die vielen Sitzungen und Gespräche, die er für seinen Verein geführt hat und immer noch führt“, betonte Quilling.

„Für deine besonderen Verdienste um den Sport darf ich dich heute mit der Sportplakette des Kreises Offenbach auszeichnen“, sagte Quilling. Und noch eine Botschaft hatte Quilling für Groh und die TSG: „Wir wissen um ihr Ansinnen, diese schöne Halle zu erweitern – wir sind an ihrer Seite und werden sie unterstützen“, betonte Quilling und erhielt großen Beifall.

Für ihre langjährige Treue zur TSG wurden Arabella Konstantinou (25 Jahre), Marianne Latotzke (40 Jahre) und Lotti Kotzerke (60 Jahre) ausgezeichnet. In der Folge gab es zahlreiche Ehrungen erfolgreicher Sportler, sowie der Damen-Mannschaft der Kegler als auch der Fußballer. Die Minigarde der Watzedonier erfreute die Gäste mit ihrem Tanz, danach boten Judokas, Karatekas und Gymnastinnen sportliche Darbietungen in der Buchenbuschhalle. Für die Kinder gab es dann fröhliche Bewegungsspiele auf dem grünen Rasen.

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