Mund Art Theater lädt zu „Weihnachtsgeschichte“ und Neujahrskonzert ein Geizhals wird zum Wohltäter

Das Foto zeigt die Company der Mundart Weihnachtsgeschichte aus dem Jahr 2013. Foto: p

Neu-Isenburg (red) – Am 21. Dezember 1997 hob sich zum ersten Mal im Mund Art Theater in Neu-Isenburg der Vorhang zu

„Die Mundart Weihnachtsgeschichte“. Die mit Jubel und Beifall bedachte Inszenierung stand von 1997 bis 2006 jährlich zum Vierten Advent auf dem Spielplan. Zu erfolgreichen Revivals kam es 2009, 2013, 2015 und 2017. Und nun, zum 25. Jubiläums des Mund Art Theaters, ist es wieder soweit. Am 21. Dezember, Beginn um 19.30 Uhr, und am 22. Dezember, Beginn 15 Uhr, heißt es in der Hugenottenhalle wieder „Bühne frei“ für „Die Mundart Weihnachtsgeschichte“.

Das Musical nach der Vorlage von „A Christmas Carol“ („Weihnachtslied in Prosa“) aus der Feder von Charles Dickens in der Bearbeitung von Thorsten Wszolek mit zusätzlichen Liedtexten von Werner Krause und Mathias Münch spielt im Viktorianischen London im Dezember 1843. In diesem Weihnachtsmärchen wird aus dem habgierigen, herzlosen Geizhals Ebenezer Scrooge (von Anbeginn verkörpert von Thorsten Wszolek selbst) über Nacht ein gütiger, hilfsbereiter Wohltäter. Am Weihnachtsabend erscheinen ihm die Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der künftigen Weihnacht, die ihm das Glück vor Augen führen, das er durch seine Selbstsucht versäumt hat. Zutiefst betroffen wandelt er sich vom boshaften Egoisten zu einem Muster an Nächstenliebe und Hochherzigkeit.

Traumhaft schöne Musik, Kulissen und Kostüme wie von Walt Disney und die M.A.T.-Star-Besetzung machen diese Produktion zu einem lohnenswerten Besuch für die ganze Familie.

Um die Geschichte speziell für Kinder verständlicher zu machen, wird die Handlung seit jeher von einer Märchen-Oma erzählt und begleitet. Diese Oma wurde bisher stets von Männern verkörpert. Im Wechsel erzählten Werner Krause, Norbert Dieter und hr-Star Frank Lehmann die rührende Geschichte. Dieses Mal wird die Märchen-Oma erstmals von einer Frau dargestellt, und zwar von keiner geringeren als Margit Sponheimer.

Kurz danach geht es ebenfalls traditionell weiter: Am ersten Sonntag im Jahr, also am 5. Januar 2020, um 18 Uhr folgt das große Neujahrskonzert des Mainhatten Pops Orchesters. Die Gemeinschaftsproduktion der Stadt Neu-Isenburg und des M.A.T. steht diesmal unter dem Motto „Die Geschichte des deutschen Schlagers“. Diese beginnt mit den Wiener und Berliner Operetten um 1900 herum und geht über die Charleston- und UFA-Epoche durch die Nachkriegszeit bis hin zu den Hits der Siebziger bis Neunziger Jahre. Gesanglich zu hören sein werden Corinna Weiß, Stefanie Wszolek und Horst Becker.

Tickets der Kategorie A sind bereits vergriffen. Interessierte sollten also nicht mehr allzu lange mit dem Ticketkauf warten. Tickets für beide Produktionen gibt es für ab 19 Euro (bis 27,25 Euro, € inkl. Gebühren) bei allen Vorverkaufsstellen, unter Z 069 1340400 oder online auf www.mund-art-theater.de, wo unter anderem auch weitere Infos zur Veranstaltung zu finden sind.

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