Waldschwimmbad öffnet zunächst für Vereinssport/Reineke: „Einen Sommer ohne Schwimmbad soll es nicht geben“ Hoffen auf Badespaß für alle

Schwimmen mit Abstand: Jonathan Eutsey (links), Rettungsschwimmer in Ausbildung, und Azubi Daniel Rössler machen es vor. Betriebsleiter Denis Dörschug (hinten, von links), Eva Lang (stellvertretende Betriebsleitung) und Kirk Reineke (Geschäftsführer Stadtwerke Neu-Isenburg) beobachten den Ablauf. Foto: lfp

Neu-Isenburg (red) – Gute Nachrichten für Schwimmvereine: Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport hat am 20. Mai beschlossen, dass die hessischen Schwimmbäder stufenweise unter der Beachtung der vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen können. Die ersten Lockerungen betreffen die Schwimmvereine, die nun ihr lang ersehntes Training wieder aufnehmen können – so auch im Neu-Isenburger Waldschwimmbad. Für die Vereine wurde hier am vergangenen Dienstag geöffnet.

„Wir arbeiten schon seit Mitte April an einem praktikablen Besucher- und Hygienekonzept, um die Bäder diesen Sommer hoffentlich auch für den breiten Publikumsverkehr öffnen zu können“, sagt Kirk Reineke, Geschäftsführer der Stadtwerke und Betreiber des Frei- und Hallenbades von Neu-Isenburg. Bei diesem Konzept steht vor allem die Vermeidung von persönlichen Begegnungen an erster Stelle, denn das Beckenwasser an sich ist durch die Chlorung absolut hygienisch und unbedenklich. Ein Personenleitsystem sorgt für die Kanalisierung der Badegäste, die dazu angehalten werden, die üblichen Abstände einzuhalten. Außerdem sichert zusätzliches Reinigungspersonal eine maximal mögliche Sauberkeit.

„In 2019 hatten wir bis zu 7.000 Besucher an einem Tag. Damit alle Badegäste gesund bleiben, müssen wir allerdings den Besucheransturm reduzieren“, sagt Denis Dörschug, Leiter des Bäderbetriebes. „Zur Reduzierung der Besucheranzahl spielen wir aktuell verschiedene Möglichkeiten durch, zum Beispiel ein Buchungssystem, bei dem online Schwimmzeiten gebucht werden können, oder auch ein Trackingsystem für die Besucher“.

„Einen Sommer ohne Schwimmbad und Badespaß soll es auf jeden Fall nicht geben“, bekräftigt Kirk Reineke, der das aktuelle Infektionsgeschehen fest im Blick behält und hofft, dass die Landesregierung bis Mitte Juni die Erlaubnis für die vollständige Öffnung der Bäder erteilt.

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