Großer Besucherandrang in der geschmückten Fußgängerzone der Bahnhofstraße Mai-Markt der IG City auf Anhieb ein Erfolg

Schnell füllte sich am Samstag die mit Wimpeln und Birken geschmückte Markt-Meile mit Besuchern. Foto: Postl

Neu-Isenburg (lfp) – Bunte Girlanden spannten sich am Samstag zum ersten Mai-Markt der IG City über die ganze Fußgängerzone der Bahnstraße, frische Birken sorgten für ein frühlingshaftes Erscheinungsbild. Nicht nur die Geschäfte hatten geöffneten und offerierten ihre Waren auf der Straße, sondern es kamen weitere aus dem Bereich der Innenstadt hinzu. Tommy Scharf sorgte als Straßenmusiker für eine willkommene Belebung bei den Gästen, leider musste die Schäferin absagen, sie durfte aufgrund der Blauzungenkrankheit ihren „Sperrbezirk“ nicht verlassen. Dafür spielte das Wetter perfekt mit und lockte viele Gäste zum Bummeln und Verweilen an.

So wie am Samstagnachmittag sollte die Fußgängerzone der Bahnhofstraße eigentlich immer aussehen: ansprechend geschmückt und viele Menschen beim Bummeln. Die Fähnchengirlanden machten schon zur Zeit des Wochenmarktes einen sehr positiven Eindruck und sollten bleiben, die frischen Birken könnte man durch nachhaltigere grüne Dekorationen ersetzen – und die Menschen kommen dann schon von selbst. Dies war jedenfalls die Meinung nahezu aller Besucher des Maimarktes. Dass es zwischen dem Ende des Wochenmarktes und dem Beginn des Mai-Marktes eine Zeitlücke gab, war vielen Besuchern nicht ganz schlüssig, doch für Christian Kahnke, Vorsitzender der IG City und Organisator des Maimarktes, hatte es einen klaren Grund: Die Beschicker des Wochenmarktes sollten unbehindert die Bahnstraße verlassen können.

„Da hinten muss es doch gleich zum Strand gehen, dieses Bild mit den vielen Menschen, die bestens gelaunt durch eine so belebte Straße schlendern, erinnern mich an Urlaubsimpressionen“, sagte Landrat Oliver Quilling und war sichtlich begeistert. Auch seine Frau Andrea, verantwortlich für die Wirtschaftsförderung in Neu-Isenburg, war bei diesem Anblick recht angetan. „Das hat die IG City ziemlich selbstständig organisiert und ich bin sehr froh, dass es auf Anhieb so ein schöner Erfolg geworden ist“, freute sich die Wirtschaftsförderin. Neben den direkten Anrainern der Bahnhofstraße kam noch die Firma Biermüller mit einem Stand hinzu und sogar Fahrrad Holzmann kam mit einer Auswahl an Fahrrädern und E-Bikes vom heimische Stall neben dem Isenburg-Zentrum in die Fußgängerzone.

Für den Organisator Christian Kahnke gab es zwei Säulen des Erfolges: „Die Geschäftsinhaber müssen mitmachen – und das Wetter“, so der Vorsitzende der IG City. Mit vertretbaren Kosten ist es ihm gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die den Namen Mai-Markt auch verdient. „Das ist immer ein Spagat. Um möglichst viele dabei zu haben, sollen die Kosten nicht zu hoch sein, aber es soll ja auch nichts Halbes sein“,so Kahnke über seine nicht einfache Aufgabe. Mit dem Timeout-Café, einem umgebauten Oldtimer-Bus, hatte er nicht nur einen Blickfang organisiert, sondern auch einen Anbieter von Kaffee und Cocktails. Der Straßenmusiker Tommy Scharf aus Langen sorgte dann bei den Grüppchen an den Tischen für zusätzliche Stimmungsmache. So ließ es sich beim Mai-Markt gut feiern.

„So ein toller Start macht natürlich Mut für weitere Aktionen“, sagte Kahnke. Auch wenn die Kosten nicht gleich an diesem Tag wieder reingeholt werden konnten, so bleibt doch immer was hängen, ist sich auch Kahnke sicher. Als nächstes ist der „Thüringer Markt“ geplant und im November dann nochmals ein besonderer Herbstmarkt. „Mit solchen Aktionen am Samstagnachmittag wollen wir das Verbot der verkaufsoffenen Sonntage umgehen und den Bürgern eine Alternative bieten“, blickt Christian Kahnke optimistisch für die Belebung der Neu-Isenburger Innenstadt in die Zukunft.

 

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