Dämmerschoppen an der Babbelhütt im Birkengewann Nachbarschaftlicher Plausch bei Glühwein

Die Babbelhütt im Neubaugebiet Birkengewann, eine Initiative der katholischen Pfarrgemeinde Zum Heiligen Kreuz, lädt ein zu zwanglosen Treffen, um einander kennen zu lernen. Foto: lfp

Neu-Isenburg (lfp) – Fackeln erhellten vor kurzem die Umgebung der „Babbelhütt“ im Neubaugebiet Birkengewann: Die gleichnamige Initiative der katholischen Pfarrgemeinde Zum Heiligen Kreuz hatte zum Dämmerschoppen eingeladen. „Zum Ende des Jahres wollten wir noch einmal etwas Besonderes bieten – aber das könnte noch eine Steigerung erfahren“, sagte Mit-Initiator Alexander Albert. „Ja, vielleicht haben wir noch was vor“, wollte auch Doris Liebenthal noch nicht all zuviel verraten – das spontane Vorhaben musste nämlich noch abgestimmt werden. Dazu später mehr.

Nach mehr oder weniger erfolgreichen Babbelnachmittagen bei Kaffee, frischen Getränken und Knabberzeug gab es nun einen Dämmerschoppen – der Jahreszeit angepasst. Ein großer Glühwein-Topf sorgte für Wärme, und auch der heiße Punsch war willkommen. „Es waren immer Leute da, hin und wieder kamen auch mal neue dazu, um sich zu informieren, was wir mit der Hütte wollen“, berichtete Alexander Albert. Einige dachten gar schon an einen „alternativen Wohnungsverkauf“.

„Ich wohne seit längerem im Wohnungsbestand in der Nachbarschaft und suche immer neue Kontakte“, sagte Angelika Markert. Sie hatte vom nachbarschaftlichen Treffen an der Babbelhütte jetzt erstmalig gelesen und war auch gleich gekommen. Marc und Ximena Bernau haben eine Eigentumswohnung in der Wilhelm-Leichum-Straße bezogen und es gefällt ihnen dort gut. „So ein zwangloser Treff ist immer gut, da lernt man nicht nur Leute aus seiner Nachbarschaft kennen, sondern erfährt auch immer mal was Neues“, sagte das junge Paar.

Heiderose Klose wurde von ihrem Sohn Sebastian geschickt, um ja nichts zu verpassen. „Normalerweise kommt er selbst, ist aber heute verhindert, also übernehme ich den Botschafter“, sagte die Isenburger, die ebenfalls unweit des Birkengewanns wohnt. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ lautet das Motto von Anke Bernhard und Maria Mrokon, deren Sohn in der Thomas-Reiter-Straße wohnt. „Wir haben erst die Adventskränze in der Pfarrgemeinde gebunden und sind jetzt hier“, begründeten die Damen ihre Verspätung. Dies traf auch für Susanne und Bernd Steffens zu, der zum Organisationsteam der Babbelhütt gehört.

Wie geht es nun weiter? „Wir haben eine Genehmigung vom Ordnungsamt für diesen Standort hier bis zum Ende des Jahres. Jetzt müssen wir im Team überlegen, ob wir diese Aktion hier so weiterführen wollen oder auf die Alternative in der Kindertagesstätte zurückgreifen“, erklärte Albert. Dann die spontane Entscheidung: „Am 28. Dezember machen wir ab 17 Uhr noch einmal ein Treffen hier zum Jahresausklang. Dann steht auch die finale Entscheidung, wie es wo weiter geht.“

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