Erste Maßnahme im Förderprogramm Stadtumbau wird umgesetzt Neue Beleuchtung für den Alten Ort

Rund um den Marktplatz stehen Leuchten mit runden Hauben, die nicht mehr den energetischen Anforderungen entsprechen. Auch sie sollen ausgetauscht werden. Foto: Postl

Neu-Isenburg (red) – Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau „Vom alten Ort zur Neuen

Welt“ wird im Alten Ort die Straßenbeleuchtung ersetzt. Eine öffentliche Ausschreibung nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurde durchgeführt. Das Angebot der Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH hat gewonnen. Die Leistungen zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung mit 80 Leuchten und 57 Masten einschließlich aller Nebenarbeiten werden zum Gesamtpreis von 213.428 Euro ausgeführt.

Damit liegt das Angebot sogar weit unter den kalkulierten 270.000 Euro.

Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Alten Ort mit altstadt- und klimagerechten Leuchten wird als vorgezogene Maßnahme im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau gefördert und soll voraussichtlich Mitte Mai 2020 abgeschlossen sein.

Der Alte Ort mit seinem historischen und denkmalgeschützten Stadtgrundriss ist zentraler Ort der Identifikation und Historie Neu-Isenburgs. Menschen besuchen den Alten Ort, um die städtebauliche Ausgangssituation und Historie zu verstehen. Der Alte Ort weist Mängel auf, die zwingend

zu beheben sind und wird noch Gegenstand umfänglicher Untersuchungen um Maßnahmen im Förderprogramm Stadtumbau sein. Besonders die Straßenbeleuchtung aus den 1970er Jahren ist überkommen und erneuerungsbedürftig. Die Leuchten entsprechen nicht mehr den energetischen Anforderungen, eine Umstellung auf LED ist nicht möglich. Die Masten sind zum Teil nicht mehr standfest und bilden damit ein Sicherheitsrisiko. Deshalb sollen die Leuchten im Alten Ort so schnell wie möglich ausgetauscht werden. Bereits im Vorfeld fand eine Bemusterung mit LED-fähigen, standortgerechten Leuchten statt. Danach wurde ein Antrag beim Projektträger Jülich gestellt, im Rahmen des klimagerechten Austauschprogramms. Dieser Antrag wurde abgelehnt, obwohl die ausgesuchten Leuchten die Klimaschutzziele erfüllen. Die dem besonderen Standort entsprechenden Leuchten wurden jedoch als zu teuer und damit nicht förderfähig eingeschätzt. Aus Sicht der Stadt Neu-Isenburg ist es jedoch – auch im Vorgriff auf die angestrebte Gestaltung des Alten Ortes – unumgänglich, einen angemessenen Leuchtentyp zu installieren. Beantragt werden Mittel für insgesamt 80 Leuchten – inklusive Masten und Steuerung.

Alle städtebaulichen Maßnahmen des Förderprogramms Stadtumbau wurden unter https://stadtumbau.neu-isenburg.de veröffentlicht.

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