Friedrich-Fröbel-Schule spendet für Kinder in der Flüchtlingsunterkunft

Mit Pizzatoast und Fingerfarben

Bei der Übergabe der Spenden gestalteten Schüler und Camp-Bewohner auch noch zwei Plakate. Foto: p

Neu-Isenburg (red) – Zu Beginn des Jahres 2015 initiierte eine Hauptstufen-Klasse der Schule für Lernen der Friedrich-Fröbel-Schule (FFS) die Bewerbung bei der „Aktion Courage“, um „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu werden. Daraus entstand das Thema der Projektwoche im

Sommer 2015. Im August 2015 wurde die FFS offiziell in das Projekt aufgenommen. Die Schüler hatten zudem die Idee, für die

Kinder der Erstaufnahmeeinrichtung an der Rathenaustraße innerhalb der Schule Spenden zu sammeln. Durch eine Vielzahl an Aktivitäten, wie beispielsweise den Verkauf von Nikolausbriefen, die Zubereitung und Verkauf von Pizzatoast, Waffeln, Erdbeermilch, Eis, Muffins und vielem mehr, kamen am Ende 500 Euro zusammen. Dieser Betrag wurde am nun im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit dem Freiwilligendienst des Camps und der Unterstützung der dortigen Leitung von Schülern sowie Lehrkräften der FFS an die Kinder im Camp übergeben. Mithilfe dieses Geldes werden für alle Kinder im Camp Schulsachen gekauft. Für die Vorschulkinder werden vorwiegend Malsachen erworben. Damit der Besuch im Camp für alle Beteiligten in guter Erinnerung verbleibt und um eine Begegnung der Schüler und der Flüchtlingskinder zu ermöglichen, wurden im Anschluss an die Geschenkübergabe zwei gemeinsame große Bilder mit Fingerfarben gestaltet. Das Thema des einen Bildes ist „Hope“ (Hoffnung), das des zweiten Bildes „One World“ (eine Welt).

Die Bilder hängen zurzeit noch im Camp, werden aber nach dessen Auflösung in der FFS aufgehängt. In einigen Gesprächen mit Flüchtlingen am Rande der Aktion konnten die Schülern weitere Informationen zur Situation der Flüchtlinge erhalten und

einen unmittelbaren, ausschnitthaften Eindruck von den Lebensbedingungen im Camp erlangen. Auch entdeckten einige Schüler, dass eine sprachliche Verständigung aufgrund ihrer eigenen Herkunft häufig ganz ohne Dolmetscher möglich war.

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